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Lokalsport
Eine peinliche Vorstellung des Hamminkelner SV

Hamminkeln. Uli Kley-Steverding fehlten die Superlative der negativen Art. "Der Begriff unterirdisch ist geschönt, das war schon peinlich", sagte der Trainer des Hamminkelner SV und schimpfte über den desolaten Auftritt seiner Elf. Nach dem ersten Saisonsieg war er mit dem HSV zuversichtlich zum GSV Geldern gereist. Doch dort erlebte die Elf ein 1:8 (0:2)-Debakel.

"Über dieses Spiel werden wir uns noch einmal unterhalten müssen", so der HSV-Coach. Natürlich habe der Gegner einen Sahnetag erwischt, während bei seiner Elf gar nichts lief. Da hätte er sich auch mit einer 0:4-Niederlage gut abfinden können. "Aber so geht es gar nicht, da muss man sich weiter wehren. Die Einstellung hat überhaupt nicht gestimmt." Zu allem Ergebnis- und Leistungsübel kamen noch Verletzungspech und fehlende Cleverness. Tom Wirtz und Christoph Müller mussten bereits vor der Pause verletzt raus. Nur zwölf Minuten stand der eingewechselte Hendric Storm auf dem Platz, der sich beim Stand von 0:6 die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels einhandelte (69.). "Das ist besonders ärgerlich", so Kley-Steverding. Bereits nach wenigen Sekunden lagen die Platzherren vorne, in der 19. Minute hieß es 0:2 aus HSV-Sicht. In der zweiten Hälfte trafen die Gastgeber dann nach Belieben (50./55./59./64./85./88.). Der Ehrentreffer ging auf das Konto von Niklas Egeling (90.).

Hamminkelner SV: Tünte - Borgmann, El Toufaili (57. Storm), Hollenberg, Hütten, Hooymann, Müller (40. Krause), Klump, Paus, Wirtz (28. Klein-Hitpaß), Egeling.

(R.P.)
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