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Lokalsport
Eltener Nachwuchs feiert Heimerfolge

Elten. Während bei den "Eltener Reitertagen" in der Dressur die Anmeldezahlen stimmen, bleiben die Nennungen beim Springen hinter den Erwartungen zurück. Der Reiterverein Elten betreibt nun Ursachenforschung. Von Torsten Tenbörg

Dem Reiterverein Elten liegt die Nachwuchsförderung besonders am Herzen. "Wir hatten einige Platzierungen im Reiter-Wettbewerb und in der Führzügelklasse", freute sich dann auch Ina Hülkenberg, die sich mit Nicole Jansen und Melanie Brinke neben Turnierleiterin Astrid Gruber rund um die Organisation der Eltener Reitertage kümmerte.

Auf der Anlage an der Groenlandstraße war besonders die Führzügelklasse ein Heimspiel für die Reiterinnen aus Elten. So setzte sich Nathalie Leenders auf Belinda mit der Wertnote 7,40 vor Vereinskameradin Marie-Christine Bruckmann auf Peggy (7,10) durch. Auch Lisan Swertz auf Dindy konnte im Springreiter-Wettbewerb einen Heimerfolg für den RV Elten verbuchen. Hier folgte auf Platz zwei Philippa van Dael (RFV Praest) auf Oro Luna. Den Reiterwettbewerb Schritt-Trab-Galopp sicherte sich Victoria Joosten auf Ruby Canuby. Die junge Reiterin startet für den RFV St. Georg Haldern. Als Parcoursbauer war an der Groenlandstraße im Übrigen Georg Bröckmann tätig.

Im höchsten Springen, einer Prüfung der Klasse M*, setzte sich Hannah-Charlotte Kahm von RV Kranenburg auf Claire de Lune durch. Die Kranenburgerin belegte darüber hinaus auch noch den zweiten Platz, dabei auf Zefarina. Auf beiden Pferden gelangen ihr fehlerfreie Ritte, mit Claire de Lune bewältigte sie den Parcours eine Sekunde schneller. Für den RFV Mönickenpaß-Borghees ging Melanie Lehmkuhl an den Start und gewann auf Biathlon die Dressurprüfung Klasse L* vor Mareike Jolink (RV von Lützow) auf Salomon. In der Dressurreiterprüfung Klassa A setzte sich Lea Marie Sievers (RFV St. Georg Haldern) auf Lester Piggott gegen die stattliche Anzahl von 25 Konkurrenten durch.

"Sonst die Jahre hatten wir immer so zwischen 700 und 800 Nennungen, dieses Mal sind wir nur knapp über 500 gekommen. Damit sind wir nicht so zufrieden", erklärte Ina Hülkenberg, die vor allem einen Unterschied zwischen den Disziplinen ausgemacht hatte. "Die Dressur war noch gut besetzt, aber im Springen dürften es gerne mehr sein." Im Prinzip hatte die zweitägige Veranstaltung im Silberdorf noch Konkurrenz durch das Vereinsturnier des RFV St. Georg Haldern und ein Turnier in Drevenack. "Wir wollten aber auch unseren traditionellen Termin behalten", meinte Benedikt Arntzen, Vorsitzender des Clubs.

"Nachdem wir im Vorjahr noch im Schlamm versunken waren, war dieses Mal ja vor allem am Sonntag perfektes Reitwetter." Erst am Abend kamen kurze Schauer auf. Nichtsdestotrotz hatten die Verantwortlichen eine gute Idee und bliesen aufgrund der weniger werden Anmeldezahlen kein Trübsal. In der Meldestelle lag ein Fragebogen aus, wo die Teilnehmer Verbesserungsvorschläge aller Art unterbreiten konnten. "Wir wollen natürlich wissen, warum die Zahlen zurückgegangen sind", sagte Ina Hülkenberg.

Quelle: RP
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