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Lokalsport
FC Kleve will heute den Grundstein für den Aufstieg legen

Niederrhein. Der Landesligist erwartet im Hinspiel der Relegation den Cronenberger SC. Das Team setzt auf die Unterstützung der Fans. Von Reinhard Pösel

Der 1. FC Kleve startet zum vierten Mal in Folge den Versuch, der Fußball-Landesliga den Rücken zu kehren. Auf Anhieb hat er es nicht geschafft, obwohl er lange an der Tabellenspitze gestanden hatte. Nun will das Team in der Relegation gegen den Cronenberger SC, Vizemeister der anderen Landesliga-Gruppe, den Sprung in die Oberliga perfekt machen. Das Hinspiel findet heute, 19.30 Uhr, in Kleve statt. Die Partie in Cronenberg beginnt am Sonntag um 15 Uhr.

Der Klever Coach Thomas von Kuczkowski hatte sich eigentlich vorgenommen, den zwangsläufig vorhandenen Druck, der im Umfeld der Mannschaft und innerhalb des Vereins mit Händen zu greifen ist, nicht zu sehr an sich heranzulassen. "Aber das ist gar nicht möglich", sagt von Kuczkowski, der nach eigener Aussage bereits am Sonntag nur äußerlich ruhig das bedeutungsschwere Spiel seiner Mannschaft gegen den Duisburger SV an der Seitenlinie verfolgt hatte.

Einen Eindruck davon, wie viel Druck sich bei ihm und seinen Mitstreitern vor und auf der Auswechselbank aufgestaut hatte, wurde in der zweiten Minute der Nachspielzeit deutlich, nachdem der zehn Minuten vorher eingewechselte Pierre Wetzels eine Hereingabe von Lukas Ehrhardt zum Siegtreffer verwertet hatte. Der Torschrei auf dem Rasen und bei den Fans auf der Tribüne war befreiend. Nachvollziehbar, dass sich die Klever Spieler und Verantwortlichen heute eine Wiederholung dieser in den vergangenen Jahren nicht alltäglichen Atmosphäre in Stadion wünschen. "Ich wäre nicht überrascht, wenn bis zu 1000 Zuschauer kommen", sagt von Kuczkowski.

Der Coach sagt über die Vorbereitung auf das Hinspiel, dass der Landesligist sehr viel mehr nicht hätten machen können. "Die Videoaufnahmen, die Willi Nass besorgt hat, habe ich mir eingehend angesehen und analysiert", so von Kuczkowski, für den es in der unmittelbaren Vorbereitung auf das Spiel jetzt darauf ankomme, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Zu seinen wichtigsten Erkenntnissen gehört, dass der Gegner über ein stark besetztes Mittelfeld verfügt. Zudem hat das Cronenberger Umschaltspiel beim FC-Coach Eindruck hinterlassen - wie auch die beiden "brutal offensivstarken Außenverteidiger".

"Das wird eine echte Herkulesaufgabe für uns", sagt Thomas von Kuczkowski. Doch er verweist auch auf die Stärken seines Kaders, der wohl komplett sein wird. Von daher dürfte auch der gegen Duisburg verletzt ausgewechselte Mike Terfloth in der Anfangsformation stehen. Wahrscheinlich neben Kapitän Fabio Forster, der nur wegen der Verletzung von Mike Terfloths am Sonntag durchspielen musste.

Quelle: RP
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