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Force India will 2016 besser starten

Lokalsport: Force India will 2016 besser starten
Nico Hülkenberg blickt der neuen Saison zuversichtlich entgegen. FOTO: James Moy/Force India
Emmerich. Die Vorbereitungen für die neue Saison in der Formel 1 laufen beim britisch-indischen Rennstall auf Hochtouren. Nico Hülkenberg glaubt, dass er mit seinem neuen Wagen von Beginn an gute Resultate erzielen kann. Von Torsten Tenbörg

Noch gut zwei Monate dauert es bis zum Saisonauftakt der Formel 1 in Melbourne. In diesem Jahr durchleben die Teams einen vollkommen anderen Winterrhythmus. Denn die Anzahl der Testfahrten wurde stark reduziert. Während früher an zwölf Tagen getestet wurde, sind dieses Mal nur acht Tage angesetzt - alle auf dem Circuit de Catalunya von Barcelona.

Nico Hülkenberg kann sich vorstellen, dass die Reduzierung der Testfahrten Force India sogar in die Karten spielen könnte. "Weniger Testtage könnten bessere Möglichkeiten in den ersten Rennen bedeuten, wenn wir besser vorbereitet sind als andere - und das Momentum aus 2015 beibehalten", sagt der Emmericher im Interview mit der offiziellen Homepage der Formel 1. "Im Endeffekt gibt es nur diese acht Tage, damit müssen dann alle auskommen."

Die Aussagen des 28-Jährigen könnten auch mit den Erfahrungen des vergangenen Jahres zusammenhängen. Damals testete Force India schon weniger als die anderen Rennställe - wenn auch nicht freiwillig. Der britisch-indische Rennstall bekam sein Auto damals nicht rechtzeitig fertig. Daher konnte nur an drei Tagen mit dem Einsatzwagen gefahren werden.

Einen solchen Stotterstart soll es dieses Mal nicht geben. Aus dem Hauptquartier in Silverstone wird schon seit einigen Wochen getwittert, dass mit Hochdruck am neuen Wagen gearbeitet wird. "Es ist immer schwer zu sagen, was andere tun werden und wo man im ersten Rennen landet", sagt Nico Hülkenberg. Er verbrachte den Jahreswechsel in Miami und nimmt in dieser Woche einen Sponsorentermin in Österreich wahr. "Wenn ich sehe, wie das Team arbeitet und entwickelt, glaube ich, dass wir um gute Resultate kämpfen können - möglicherweise sogar noch bessere als 2015."

Andererseits spricht Robert Fernley, stellvertretender Teamchef von Force India, ganz unverhohlen von einer Übergangssaison. "Die Konsolidierung unserer WM-Platzierung ist das Ziel. Ich persönlich denke, man muss nur einen minimalen Aufwand für das 2016er-Auto aufwenden, um den Platz zu festigen, aber für den 2017er-Wagen einen maximalen Aufwand betreiben, um voranzukommen."

Fernley begründet diese Ansicht mit den Regeländerungen, die 2017 in Kraft treten werden. Die Autos werden dann breiter. Auch die Reifen erhalten ein neues Maß. Das bedeutet, dass alle Teams komplett neue Autos bauen müssen und nicht auf der Basis des Vorgängermodells eine Spezifikation vornehmen können. Genau dies scheint Force India zu planen.

Quelle: RP
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