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Lokalsport
Georg Mewes schimpfte: "Ich bin stinksauer"

Niederrhein. "Ich bin stinksauer", machte Georg Mewes keinen Hehl aus seinem Ärger über das 3:3 des SV Hönnepel-Niedermörmter beim VfR Fischeln. Seine Mannschaft hatte in Überzahl 3:1 geführt und dann doch noch gegen einen nie aufsteckenden Gastgeber den Ausgleich kassiert. "Wir stehen zu Recht in der Tabelle auf diesem Platz", wetterte der Coach auf der Pressekonferenz, "in der letzten halben Stunde haben wir einen wichtigen Sieg noch aus der Hand gegeben." Der Verlust zweier schon fast sicheren Punkte könnte in der Endabrechnung tatsächlich schwerwiegende Folgen haben. Mit der Leistung seines Teams durfte Mewes durchaus zufrieden sein, das Ergebnis allerdings war nach 90 Minuten niederschmetternd. Etliche Spieler sanken nach dem Schlusspfiff enttäuscht auf den grünen Kunstrasen, auf dem sie über weite Strecken der Partie das dominierende Team gewesen waren. Von Hans-Gerd Schouten

Die starke Anfangsphase schlug sich nach einer Viertelstunde im Führungtreffer nieder, als Dominik Borutzki das 1:0 markierte. In Minute 24 erhöhte Daniel Boldt auf 2:0, ehe Fischeln zehn Minuten später zum Anschluss traf. Andre Trienenjost machte mit dem Treffer zum 3:1 (55.) scheinbar alles klar. Zudem sah VfR-Kicker Burak Akarca noch die Rote Karte. In der 72. Minute konnte Tim Weichelt einen Freistoß von Breuer glänzend parieren, Lipinski reagierte am schnellsten und staubte zum 2:3 ab. Und in der 86. Minute gelang dem VfR gar noch der Ausgleich. Georg Mewes tobte an der Seitenlinie, er konnte es einfach nicht fassen.

SV Hönnepel-Niedermörmter: Weichelt - Bayram, Dragovic, Borutzki, Osman-Reinkens, Boldt, Heppke, Seidel (62. Staude), Welter (74. Amoako), Terwiel (79. Rölver), Trienenjost.

Quelle: RP
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