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Lokalsport
Große Spannung beim Fair-Play-Preis der RP

Niederrhein. Mehrere Vereine liegen beim mit 1100 Euro dotierten Wettbewerb der Rheinischen Post noch aussichtsreich im Rennen. Nach der Hälfte der Saison führt die JSG Haffen-Mehr-Mehrhoog mit zwei Punkten. Von Joachim Schwenk

Die Winterpause ist am Wochenende für den Fußball-Nachwuchs vorbei. In den Klassen auf Kreisebene beginnt der zweite Teil der Saison. In den Partien der A- und B-Junioren kämpfen die Kicker nicht nur um wichtige Punkte im Rennen um die Meisterschaft, den Aufstieg oder den Klassenerhalt. Es geht für die Teams aus Wesel, Hamminkeln, Drevenack, Emmerich, Rees und Isselburg auch um den Sieg im mit 1100 Euro dotierten Fair-Play-Preis der Rheinischen Post.

Das Rennen ist ungemein spannend. Mehrere Vereine dürfen sich nach der Hälfte der Saison noch berechtigte Hoffnungen auf den Sieg machen, weil sie dichtauf an der Spitze liegen. Die besten Aussichten hat vor dem Start in die Rückrunde die Jugend-Spielgemeinschaft (JSG) Haffen-Mehr-Mehrhoog, die mit lediglich zwei Strafpunkten auf dem Konto den ersten Platz einnimmt. Den zweiten Rang belegen mit jeweils drei Zählern der Weseler SV und GW Flüren. Auch Viktoria Wesel (vier Punkte), der SV Brünen (4,5) und die JSG Ringenberg-Berg (7) liegen im Wettbewerb, bei dem vorbildliches Verhalten auf dem Fußball-Platz belohnt wird, noch aussichtsreich im Rennen. Auf den Rängen folgen BW Wertherbruch (11), die JSG Bienen-Praest (13), Westfalia Anholt (14,5), der SV Haldern, der SV Vrasselt (beide 15,5) und der SV Bislich (16).

Der Fair-Play-Preis der RP wird in dieser Saison bereits zum 16. Mal vergeben. Fast 16.000 Euro wurden mittlerweile an die Clubs ausgeschüttet, die beim Wettbewerb die Plätze eins bis drei belegten. "Dieses Geld können die Vereine in der heutigen Zeit gut gebrauchen, weil es für sie immer schwieriger wird, Sponsoren zu finden", sagt Alfred Herbers, Jugend-Obmann des Fußball-Kreises Rees-Bocholt.

Die Rheinische Post stiftet erneut 500 Euro für den Wettbewerb. Zudem unterstützen die Provinzial-Versicherung Egerlandt und Söhne (250 Euro), Wilhelm Elmer (100 Euro), ehemaliger Vorsitzender des SV Brünen und des Stadtsportverbandes Hamminkeln, Lambert Heymen (100 Euro), Geschäftsführer des TuS Haffen-Mehr, sowie der Jugendausschuss des Fußball-Kreises Rees-Bocholt (150 Euro) die gute Sache. Lambert Heymen ist seit der vergangenen Saison als Sponsor dabei. "Diese Initiative wollte ich unbedingt unterstützen", sagt er.

Der Sieger des Wettbewerbs, bei dem die A- und B-Junioren-Mannschaften der Vereine sowie Spiel-Gemeinschaften aus Wesel, Hamminkeln, Drevenack, Emmerich, Rees und Isselburg gewertet werden, erhält 500 Euro. 350 Euro bekommt der Zweitplatzierte. 250 Euro streicht der Drittplatzierte ein. Die Summe der Strafpunkte wird durch die Anzahl der Mannschaften geteilt, die in den beiden Altersklassen am Start sind. Sollten mehrere Clubs punktgleich sein, wird das Preisgeld aufgeteilt. Es ist ausschließlich für die Jugend-Abteilungen der Vereine bestimmt.

Für folgende Vergehen werden beim Fair Play-Wettbewerb der Rheinischen Post Strafpunkte verhängt - Gelbe Karte: ein Punkt; Feldverweis auf Zeit: zwei Punkte; Rote Karte: drei Punkte pro Woche oder Spieltag; Sperre durch Spruchkammer: drei Punkte pro Woche oder Spieltag; unsportliches Verhalten von Spielern, Trainern oder Betreuern, das zum Eintrag in den Spielbericht führt: drei Punkte; Ordnungsgeld: vier Punkte je 25 Euro Strafgeld; Nichtantreten zu einem Spiel: 20 Punkte; Spielabbruch: 30 Punkte.

Quelle: RP
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