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Hans-Georg Trinker verlässt die Westfalia

Lokalsport: Hans-Georg Trinker verlässt die Westfalia
Hans-Georg Trinker ist im zweiten Jahr Trainer bei Westfalia Anholt. In der ersten Saison stieg er mit der Mannschaft aus der Kreisliga A ab. Nun kämpft er mit dem Team um den Wiederaufstieg. FOTO: Roos
Anholt. Der Trainer des Spitzenreiters der Fußball-Kreisliga B kündigt seinen Abschied zum Saisonende an. Ob er im Sommer einen neuen Club übernimmt, ist noch nicht klar. Beim SV Werth ist er als Nachfolger von Holger Wieggers im Gespräch. Von Torsten Tenbörg

Hans-Georg Trinker und Westfalia Anholt gehen ab dem kommenden Sommer getrennte Wege. Der Trainer hat den Verantwortlichen am Pannebecker jetzt mitgeteilt, dass er sein Engagement nach dieser Spielzeit beim Fußball-B-Ligisten beenden wird. Trinker wird den Sportclub dann zwei Spielzeiten trainiert haben. In seiner Premieren-Saison musste der Club den Abstieg aus dem Kreisliga-Oberhaus verkraften. Aktuell steht die Mannschaft auf dem ersten Tabellenplatz in der Kreisliga B, Gruppe zwei.

"Der Vorstand und auch die Spieler bedauern diesen Entschluss sehr und hätten sich eine andere Entscheidung gewünscht", heißt es in einem offiziellen Statement des Vereins zur Verkündung des Trainers. "Das sportliche Ziel, der sofortige Wiederaufstieg, wird in der restlichen Saison nun mehr denn je gemeinschaftlich verfolgt."

Auch Hans-Georg Trinker möchte sich vom Pannebecker natürlich allzu gerne mit dem Wiederaufstieg verabschieden. "Wir sind da auch auf einem guten Weg", sagt der Coach der Westfalia. Der Übungsleiter betont aber, dass er in jedem Fall im Guten gehen werde. Die Gespräche mit dem Vorstand seien immer sehr vertrauensvoll gewesen. "Westfalia Anholt ist ein sehr gut geführter Verein", sagt Trinker, der gestern auf Nachfrage noch nichts Konkretes zu seiner sportlichen Zukunft sagen konnte. "Stand der Dinge ist, dass es noch nichts Neues gibt."

Allerdings verhehlt Hans-Georg Trinker nicht, dass er durchaus mehrere Optionen für die neue Spielzeit besitzt. Dies beziehe sich zum einen auf das mögliche Engagement bei einem anderen Verein. Zum anderen aber auch auf die Gelegenheit, einmal eine Saison zu pausieren. "Ich tendiere aber eher zu der Option, in der nächsten Saison wieder irgendwo als Trainer tätig zu sein", sagt Trinker. Er soll unter anderem ein Kandidat beim SV Werth sein, wo Holger Wieggers bekanntlich am Saisonende seine Zelte abbauen wird. Hans-Georg Trinker wäre in diesem Falle Vorgänger und Nachfolger von Holger Wieggers in einer Person.

Für Trinker steht in der Rückrunde aber erst einmal das Ziel Wiederaufstieg in die Kreisliga A im Fokus. Er freut sich darüber, dass der Kader quantitativ aufgestockt wurde. So hat sich, wie berichtet, Tobias Heßeling vom Bezirksligisten 1. FC Bocholt II der Westfalia angeschlossen. Mit Marius Hakvoort kehrt ein Torhüter nach einem halbjährigen Gastspiel beim 1. FC Heelden zurück an den Pannebecker.

"Ein gefühlter Neuzugang" ist für den Trainer zudem Christoph Konnik. Beim 27-Jährigen wurde bei einer MRT-Untersuchung ein Riss des Kreuzbandes festgestellt. Bei der anschließenden Operation wurde dann aber diagnostiziert, dass es sich gar nicht um einen Kreuzbandriss handelte. Konnik ist daher bereits jetzt wieder ins Training eingestiegen. "Das Knie bereitet ihm keine Probleme mehr", sagt Trinker.

Quelle: RP
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