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Lokalsport
Harm- und ideenloser Auftritt der Elf von Trainer Georg Mewes

Niederrhein. Fußball-Oberliga: Der SV Hönnepel-Niedermörmter bleibt nach dem 0:2 bei TuRU Düsseldorf weiter stark abstiegsgefährdet. Von Hans-Gerd Schouten

Der SV Hönnepel-Niedermörmter muss weiter um den Erhalt der Oberliga zittern. Beim Tabellenvierten TuRU Düsseldorf verlor die Mannschaft von "Schorsch" Mewes verdient mit 0:2. Die Schwarz-Gelben enttäuschten 90 Minuten und hatten nur eine halbe Kopfballchance durch Daniel Boldt. Den Platzherren genügte eine durchschnittliche Leistung, um am Ende durch Treffer von Shkelzen Imeri und Samuel Limbasan einen dreifachen Punktgewinn einzufahren. Mewes war auf der Pressekonkerenz die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben: "Die erste Halbzeit haben wir offen gestalten können. Nachher müssen wir uns bei unserem Torhüter bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist."

Harm- und ideenlos war der Auftritt der Gäste, die in der Verteidigung auf Stefan Osman-Reinkens verzichten mussten. Bereits nach drei Minuten hätte die TuRu führen können. Nach zwölf Minuten tauchte auch Hö.-Nie. einmal gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf. Daniel Boldt setzte einen Kopfball etwas zu hoch an, daraus hätte man durchaus mehr machen können.

Die rund 200 Zuschauer sahen eine Partie mit viel Mittelfeldgeplänkel, wobei der Gast zeitweise sogar mehr Ballbesitz hatte, damit aber nichts anzufangen wusste. Auffallend, dass beim SV viele Bälle unnötig in der Vorwärtsbewegung verloren gingen, so dass das Tor der Platzherren nicht ernsthaft in Gefahr gebracht werden konnte. Da auch die Mannschaft von Frank Zilles nicht viel brachte, war der torlose Pausenstand die logische Folge in einem ereignisarmen Match.

Vier Minuten nach Wiederbeginn erhielten die Hoffnungen der Gäste auf einen Punktgewinn den ersten Dämpfer. Nach einer hohen Flanke aus dem Mittelfeld bekam die Hö.-Nie.-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Plötzlich stand Shkelzen Imeri fünf Meter frei vor dem Tor und schob die Kugel mühelos über die Linie. Nun war die Mewes-Truppe natürlich gefordert. Doch wollte in der Offensive einfach nichts klappen. Je näher Hö.-Nie. dem gegnerischen Tor kam, desto eher ging der Ball verloren. Die Begegnung spielte sich zwischen den Strafräumen ab, so dass das 2:0 in der 62. Minute wie ein Blitz aus heiterem Himmel fiel. Saban Ferati bediente Samuel Limbasan, der Weichelt zum zweiten Mal überwinden konnte. Kurz darauf steuerte Limbasan allein auf den Gästekeeper zu, der geschickt aus dem Tor eilte und den Schuss parierte. Im Gegenzug forderte Trienenjost einen Handelfmeter, doch der wenig geforderte Schiri Lechtenberg winkte ab. Die letzten Minuten erledigten beide Einheiten in Freundschaftsspielmanie, wobei die TuRU eher an einem weiteren Treffer schnupperte als Hö.-Nie. am Ehrentor. Mewes zeigte sich enttäuscht: "So kann man auswärts nichts ernten. Wir haben ein ganz schlechtes Spiel gezeigt."

SV Hö-Nie: Weichelt - Bayram (57. Schneider), Dragovic, Borutzki, Welter, Terwiel, Boldt (71. Rölver), Heppke, Seidel, Schüssler (79. Aretz), Trienenjost.

Quelle: RP
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