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Lokalsport
Hö.-Nie. erwartet einen heißen Tanz

Niederrhein. Fußball-Landesliga: Die SV Hö.-Nie. ist zu Gast bei der Spvgg. Sterkrade-Nord.

"Punkten, egal wie", lautet derzeit die Devise beim Fußball-Landesligisten SV Hönnepel-Niedermörmter.

In den vergangenen Wochen sind die Schwarz-Gelben immer weiter in den Strudel des Abstiegskampfes geraten. Vor einem guten Monat feierten die Bullen ihren letzten Punktgewinn beim 3:0-Heimsieg gegen den VfL Repelen. Es folgten Niederlagen gegen Schafheim (2:3), Hamborn (0:3), Rellinghausen (0:3) und zuletzt zuhause gegen Niederwenigern (0:4). Am morgigen Sonntag hat der Oberliga-Absteiger die nächste Gelegenheit, der Negativserie ein Ende zu setzen. Um 15 Uhr tritt Schwarz-Gelb bei der Spvgg. Sterkrade-Nord an.

Der bevorstehende Gegner belegt derzeit mit 13 Punkten den 13. Platz. Am vergangenen Sonntag zeigten die Sterkrader eine starke erste Halbzeit beim Duisburger SV, der die Gäste erst im zweiten Durchgang in den Griff bekam und infolge noch mit 4:1 gewann.

Zuvor hatte die Elf einen Sieg gegen die Sportfreunde Niederwenigern (1:0) und einen Punkt gegen den ESC Rellinghausen (0:0) geholt. Georg Mewes rechnet mit einer schweren Aufgabe. "Sterkrade-Nord ist eine heimstarke Truppe, die viele Tore erzielt. Die werden auf Kunstrasen richtig Alarm machen. Wir dürfen sie gar nicht erst ins Rollen kommen lassen", so der Cheftrainer der Schwarz-Gelben, der seine Elf mit defensiver Ausrichtung ins Rennen schicken will: "Wir werden erst mal hinten dicht machen und auf Konter lauern. Es bringt ja nichts, wenn wir uns in schönen Angriffen versuchen, aber beim zweiten Ballkontakt hat der Gegner wieder den Ball und haut uns einen rein."

Bei der Deckungsarbeit will der Trainer in den Wochen bis zur Winterpause mehr auf die klassische Manndeckung setzen. "Raumdeckung ist eine gute Sache, aber wir kriegen das im Moment nicht hin. Deswegen müssen wir enger bei den Leuten stehen", sagt Mewes, dessen Team in den vergangenen Wochen mehrere Tore durch bedenklich freistehende Angreifer kassiert hatte.

Personell lässt die Lage bei den Schwarz-Gelben weiterhin stark zu Wünschen übrig. Zu den Ausfällen gesellte sich zuletzt Kai Robin Schneider, der in der Schlussphase gegen Niederwenigern Rot sah und nun eine mehrwöchige Sperre absitzen muss. Eine weitere Lücke in der Abwehr droht, da Konrad Kaczmarek grippebedingt unter der Woche nicht trainieren konnte und sich wohl bis morgen nicht mehr ausreichend erholen wird. Einziger Lichtblick: Verteidiger Harun Can hat zum 1. November seine Spielberechtigung erhalten.

(jehe)
 
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