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HSG Wesel hat im Aufstiegsrennen keinen Druck

Lokalsport: HSG Wesel hat im Aufstiegsrennen keinen Druck
Christoph Heffels (am Ball) hat seine Handverletzung zwar auskuriert, wird aber wohl erst einmal zum Kader des zweiten Teams gehören. FOTO: Joosten
Wesel. Handball-Verbandsligist hat sich mit einer Bilanz von 9:1-Punkten aus den letzten fünf Spielen auf Platz fünf vorgearbeitet.

Die HSG Wesel (17:13-Zähler), die sich in der Handball-Verbandsliga mit einer Serie von fünf Spielen ohne Niederlage, in denen sie beachtliche 9:1-Punkte holte, auf den fünften Platz vorgearbeitet hat, will in der Erfolgsspur bleiben. Das Team erwartet am Sonntag um 17 Uhr den punktgleichen TuS Treudeutsch Lank in der Sporthalle Nord II.

"Wenn man sich anguckt, wie eng es in der Tabelle zugeht, wäre es sicherlich stark übertrieben, jetzt schon von einem Endspiel um Platz vier zu sprechen", sagt der Weseler Trainer Sven Esser. "Aber wir haben uns diese tolle Ausgangsposition, die vor der Saison nach dem Umbruch im Sommer hier jeder unterschrieben hätte, hart erarbeitet. Und wir wollen alles dafür tun, um weiterhin in der Tabelle so weit oben dabei zu sein."

Wie viele Mannschaften aufgrund der anstehenden Ligen-Umstrukturierung in die Oberliga aufsteigen werden, dürfte erst am letzten Spieltag feststehen. Doch selbst dem Tabellenfünften winkt eine Relegation. "Viele Teams in unserer Klasse hatten das Ziel Oberliga ausgegeben, wir dagegen nicht", sagt Esser. Deshalb könne seine Mannschaft nach wie vor befreit aufspielen und damit ihrer Rolle als unangenehmer Gegner weiterhin gerecht werden.

Dabei sieht der HSG-Coach sein Personal selbst in eigener Halle gegen den TuS Treudeutsch Lank nur als Außenseiter. Aber diese Ausgangslage gefalle den Weselern. "Im Hinspiel wurden wir bei der 26:29-Niederlage noch unter Wert geschlagen. Aber mittlerweile können wir mit einem unheimlichen Selbstvertrauen auflaufen", sagt Esser. Er betrachtet den 25:24-Sieg beim Tabellendritten TV Oppum am letzten Spieltag schon als Big Point. "Und warum sollten wir jetzt nicht auch gegen Lank gewinnen?"

Trotzdem: Erst nach den kommenden drei Begegnungen - nach der Heimpartie gegen den TuS Lank folgen der Auftritt beim TV Geistenbeck sowie das Heimspiel gegen den Spitzenreiter MTV Rheinwacht Dinslaken (Freitag, 26. Februar, 20.15 Uhr) - glaubt Sven Esser absehen zu können, wohin die Reise für seine Mannschaft gehen wird. "Und wer weiß, wie wir spielen, wenn wir plötzlich irgendwann als Favorit in die Partien gehen, weil wir die große Chance Oberliga dann dicht vor den Augen haben?"

Neben dem selbst auch stark erkälteten Trainer plagen sich noch weitere Akteure der HSG Wesel mit einer Erkältung. Christoph Heffels ist nach seiner Handverletzung wieder ins Training eingestiegen. Er dürfte am Sonntag aber eher in der zweiten Mannschaft der HSG Wesel auflaufen, die beim MTV Rheinwacht Dinslaken III im Abstiegskampf der Bezirksliga punkten will.

(an)
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