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Lokalsport
Klein-Wiele führt den FC Kleve zum nächsten Sieg

Niederrhein. Wenige Sekunden sind noch in der Begegnung zwischen dem 1. FC Viersen und dem 1. FC Kleve, Spitzenreiter der Fußball-Landesliga, zu spielen. Die Mannschaft von Trainer Thomas von Kuczkowski hat beim Spielstand von 2:1 die Nase vorne, der Sieg steht jedoch auf des Messers Schneide. Dann kommt aus Sicht der Rot-Blauen die Erlösung.

Ein Pass erreicht Niklas Klein-Wiele. Der 21-jährige Halderner, der vorher den Eindruck vermittelte, als müsste er sämtliche noch vorhandenen Körner zusammenkratzen, um über die Zeit kommen, lieferte sich nahezu über die Hälfte des Spielfeldes ein packendes Laufduell mit Oguzhan Bonsen. Körper an Körper legten beide Protagonisten fast 40 Meter zurück, jeder zupfte dabei etwas am Trikot des anderen - für den Schiedsrichter eine Millimeterentscheidung, den Zweikampf nicht abzupfeifen.

Im Strafraum hatte Klein-Wiele, der seine Mannschaft in der zwölften Minute mit einem Distanzschuss in Führung gebracht hatte, gegenüber seinem Gegenspieler den entscheidenden Meter herausgearbeitet. Als ihm der Winkel zu spitz wurde, legte er den Ball quer auf Pascal Hühner, der den Ball mit dem Innenrist über die Linie drückte. Für Hühner war es sein zweites Tor beim 3:1-Sieg der Klever. Zuvor hatte er für den alten und neuen Tabellenführer in Minute 64 getroffen.

1. FC Kleve: Horsmann - Ehrhardt, Maaßen (81. Prause), Braun, Buttgereit, Forster, Terfloth, Klein-Wiele, Kurikciyan (64. Wetzels), Hühner, Maehouat (85. Rybacki).

(poe)
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