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Lokalsport
Kleve kann im Topspiel in die Oberliga aufsteigen

Emmerich. Das Aufstiegsrennen in der Gruppe 2 der Fußball-Landesliga ist an Dramatik kaum noch zu überbieten. Der 1. FC Kleve, der die letzten 24 (!) Ligaspiele nicht verloren hat, ist seit einer gefühlten Ewigkeit Tabellenführer (69 Punkte, plus 41 Tore). Druck auf ihn machen mit einem Zähler Rückstand der VfB Homberg (68 Punkte, plus 48 Tore) und FSV Duisburg (68 Punkte, plus 38 Tore), die punktgleich auf den Verfolgerplätzen liegen. Während der VfB Homberg am vorletzten Spieltag beim 1. FC Viersen antritt, reist die Klever Mannschaft in den Duisburger Norden zum dort ansässigen FSV (Anstoß: 15.30 Uhr). Die dabei schönste Konstellation ist aus Klever Sicht: Gewinnen die Bresserberger und Homberg verliert, ist der 1. FC Kleve aufgestiegen.

Erwartet werden auf der Kunstrasenanlage an der Warbruckstraße bis zu 2000 Zuschauer, die weit überwiegende Zahl wird nicht weiter überraschend mit der Heimmannschaft sympathisieren. Aber auch die Klever Farben werden sich auf eine große Anhängerschaft verlassen können. Bestes Indiz dafür war die Geschwindigkeit, mit der Anfang der Woche der Fanbus ausverkauft war.

"Wir freuen uns auf dieses Spiel", sagte FC-Trainer Thomas von Kuczkowski, der seiner Mannschaft trotz der nachvollziehbaren Anspannung eine konzentrierte Trainingswoche bescheinigte. Der Klever Trainer verwies auf die gute Ausgangsposition seiner Mannschaft, die als Tabellenführer mit einem Vorsprung von einem Zähler auf seinen Gegner die Reise nach Duisburg antreten kann. "Hinzu kommt, dass ich in der glücklichen Lage bin, keinen Ausfall beklagen zu müssen", freute sich von Kuczkowski. Von daher gehört neben Fabio Forster auch der zuletzt angeschlagene Tim Haal zum Klever Aufgebot.

(poe)
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