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Lokalsport
Mewes fordert beim WSV einen mutigen Auftritt

Kalkar. Trainer Georg Mewes ist beim abstiegsbedrohten SV Hönnepel-Niedermörmter um seine Aufgabe wirklich nicht zu beneiden. Nach der Hinserie und dem ersten Rückrundenspiel noch im vergangenen Jahr belegen die Mewes-Mannen den viertletzten Platz der Fußball-Oberliga. Der würde nicht zum Klassenerhalt reichen.

Der Hö.-Nie.-Coach ist aber sicher, dass er mit seiner Mannschaft nicht absteigt: "Wir haben genügend Qualität für diese Klasse, der Verein wird dort auch in der kommenden Saison spielen." Die sonntägliche Aufgabe ist aber eine hammerharte, muss sich Hönnepel doch beim Tabellenführer Wuppertaler SV vorstellen.

"Schorsch" Mewes beklagt vor dem ersten Pflichtspiel im Jahr 2016 die durchwachsene Vorbereitungsphase. Die schlechten Platzverhältnisse haben das Programm immer wieder gestört. Auch in den Testspielen konnten selten überzeugende Leistungen gezeigt werden. Inzwischen stehen außerdem schon wieder drei Akteure auf der Verletztenliste. Am schlechtesten sieht es bei Offensivkraft Benjamin Schüssler aus, dem Oberschenkelprobleme zu schaffen machen. Bei Dominik Borutzki (Bauchmuskelzerrung) und Mike Welter (Achillessehenbeschwerden) seien die Chancen auf ein Mitwirken größer.

Coach Mewes will trotz der personellen Probleme auf eine sture Defensivtaktik verzichten und fordert von seinen Schützlingen ein mutiges Auftreten. Denn: "Wenn wir uns nur hinten reinstellen und ein schnelles Gegentor kassieren, kann es ein bitterer Nachmittag werden."

(hgs)
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