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Lokalsport
MSV will gegen Leipzig bis zum Ende kämpfen

Niederrhein. Ilia Gruevs Plan für den Pfingstmontag? Der Trainer des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg möchte dann die Drittliga-Partie zwischen dem 1. FC Magdeburg und den Würzburger Kickers analysieren.

Das macht indes nur Sinn, wenn der MSV den morgigen Krimi gegen RB Leipzig (ab 15.30 Uhr) heil übersteht, also den Relegationsrang sichert. MSV-Präsident Ingo Wald weiß, dass das Fernduell mit dem FSV Frankfurt und dem SC Paderborn nichts für schwache Nerven sein wird: "Ich werde einfach froh sein, wenn Sonntag ist und ich wissen werde, woran wir sind."

Will der MSV auf Nummer sicher gehen, benötigt er morgen einen Dreier. Gegner RB Leipzig weiß im Gegensatz zu Gruev bereits, was am Montag auf dem Programm steht. Dann steigt in der Leipziger City die offizielle Aufstiegsfeier. Den Sprung in die Bundesliga haben die Sachsen zwar schon zelebriert, RB-Trainer Ralf Rangnick hielt unter der Woche trotzdem die Spannung hoch. Die Rasenballer wollen auch im letzten Spiel einen Sieg landen. "Wir wollen gut spielen und gewinnen, das sind wir uns selbst schuldig", sagt der Trainer.

Der Coach will morgen ein Experiment starten. Er will testen, ob die Stürmer Yussuf Poulsen und Davie Selke als Duo harmonieren. Poulsen, der bei der Duisburger 2:4-Hinspielniederlage im Dezember zwei Treffer erzielte, macht den MSV-Fans wenig Hoffnung, dass es der künftige Bundesligist morgen womöglich zu locker angehen lassen wird. Alles geben - das gilt morgen auch für den MSV Duisburg. "Wir werden bis zum Ende kämpfen", verspricht Ilia Gruev.

(D.R.)
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