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Lokalsport
Nach der Pause dreht die Mewes-Elf mächtig auf

Niederhein. Der SV Hönnepel-Niedermörmter ist dem Erhalt der Fußball-Oberliga ein gutes Stück näher gerückt. Beim SC Düsseldorf-West siegte die Mannschaft von Trainer "Schorsch" Mewes überraschend deutlich mit 3:0 (0:0). Nach torloser erster Hälfte schossen Andre Trienenjost, Markus Heppke und Nedzad Dragovic die Tore auf dem Kunstrasenplatz an der Schormeler Straße. Von Hans-Gerd Schouten

Die erste Gelegenheit für Hö.-Nie. bot sich Tim Seidel. Nach einem unzureichend abgewehrten Eckball war sein 20m-Schuss aber etwas zu hoch angesetzt (8.). Kurze Zeit später musste Weichelt eingreifen, der einen Flachschuss von Ordelheide parierte. Beide Mannschaften begnügten sich weitgehend mit langweiligem Mittelfeldgeplänkel. So blieb es in einer überschaubaren Begegnung. Elanvoll kam der Gast aus der Halbzeitpause zurück. Gleich beim ersten Angriff scheiterte Daniel Boldt mit seinem Schuss an einem gegnerischen Abwehrbein. Nach 56 Minuten durfte die Mewes-Mannschaft aber jubeln. Trienenjost setzte den Ball in Torjägermanier in die Maschen. Kaum war der Jubel verflogen, da landete die Kugel durch Heppke erneut im Tor der Landeshauptstädter. Damit war Vorentscheidung bereits gefallen, denn Düsseldorf hinterließ einen müden Eindruck. Der SC erspielte sich zwar eine leichte optische Überlegenheit, war mit dem Latein aber spätestens in Strafraumnähe am Ende.

Die Elf von Georg Mewes ließ die Platzherren kommen, die aber keine Torgefahr mehr ausstrahlen konnten. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass Schwarz-Gelb ein drittes Mal traf. In der 80. Minute flankte Welter von links auf den nach vorn geeilten Dragovic, der aus wenigen Metern den Ball über die Linie drückte. Mewes war natürlich glücklich: "In der ersten Hälfte waren wir sehr nervös. Dann haben wir aber schöne Tore gemacht und nichts mehr anbrennen lassen."

SV Hö.-Nie.: Weichelt - Dragovic, Osman-Reinkens, Borutzki, Schneider, Heppke, Seidel (76. Staude), Welter (86. Rölver), Trienenjost, Terwiel, Boldt (83. Olivieri).

Quelle: RP
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