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Lokalsport
Nüßmann rettet dem RSV Praest die drei Punkte

Praest. Wie gemalt verlief das Comeback von Keeper Steffen Nüßmann, der beim SV Adler Osterfeld zwischen den Pfosten des Bezirksligisten RSV Praest aushalf, weil die beiden etatmäßigen Torhüter nicht zur Verfügung standen. Dank zweier glänzender Aktionen in der Nachspielzeit sicherte der frühere langjährige Stammkeeper den Gelb-Schwarzen beim 2:1 (2:1)-Erfolg den ersten Saisonsieg. "Die komplette Mannschaft war top, aber Steffen Nüßmann war überragend", wusste RSV-Trainer Roland Kock, dass seine "Aushilfe" großen Anteil am ersten Dreier dieser Spielzeit hatte. Von Andreas Pesnjak

Als die reguläre Spielzeit bereits beendet war, gab es auf dem Kunstrasen nach einem leichten Foul von Jan Gasse an einen Osterfelder Elfmeter. "Alle haben sich gewundert, dass es da überhaupt einen Strafstoß gab", berichtete Kock. Den Strafstoß von Okan Demircan parierte Nüßmann mit einem herausragenden Reflex. Das sollte es aber immer noch nicht gewesen sein: Denn nur wenige Augenblicke später rückte Nüßmann erneut ins Rampenlicht, als er einen Kopfball des Oberhausener Torhüters gerade noch von der Linie fischte. "Er hat geahnt, wo der Ball hingeht und ist dort instinktiv hin gegangen", beschrieb Kock die Situation. Kurze Zeit später folgte der Abpfiff nach einer aufregenden Schlussphase. "Die Osterfelder haben am Ende alles nach vorne geschmissen. Es war ein intensives Match", pustete der Coach erst einmal kräftig durch.

Der Linienchef war mit der Moral seines Teams zufrieden. Denn nach nur zehn Minuten stand es durch den Treffer von Celal Karabudak 1:0 für die Hausherren. "Wir haben uns nicht beirren lassen und ruhig weiter gespielt." Der Lohn war das 1:1 durch Michael Schulz nach 16 Minuten, der einen Freistoß von Marcel Wolters einnickte (16.).

Und auch am zweiten Treffer war Wolters beteiligt. Der Mittelfeldspieler setzte sich durch, steckte durch zu Dennis Thyssen, der gefoult wurde, es aber schaffte den Ball im Fallen im Netz unterzubringen. "Wäre der Ball nicht reingegangen, hätte es Rot und Elfmeter gegeben", ergänzte Kock, der insgesamt einen guten Defensivverbund sah.

RSV Praest: Nüßmann - Wolff, Szczepinski, Gottschling, Zwiekhorst (73. Örge), Schulz, Schwarz (17. Gasse), Wolters, Brömmel, Müller, Thyssen (78. Akpinar).

Quelle: RP
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