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Lokalsport
Rennen durch den Schlamm beim Hindernislauf in Weeze

Niederrhein. Am kommenden Wochenende wird der Mud Masters Run mehr als 15.000 Teilnehmer auf das Flughafengelände locken.

Am kommenden Wochenende darf am Airport Weeze wieder geklettert, gekrabbelt und gelaufen werden: Anlass ist der Mud Masters Obstacle Run, der Samstag und Sonntag mehr als 15.000 Teilnehmer auf das ehemalige Militärgelände lockt. Die Läufer sollten in unterschiedlicher Hinsicht in Form sein, um den Parcours meistern zu können. Neben den Beinen werden auch der Oberkörper und Kopf sehr stark beansprucht, wenn es darum geht, die zahlreichen Hindernisse zu bezwingen - egal, ob es über sechs, zwölf, 18, 42 oder 100 Kilometer geht.

"Wir haben Hindernisse für jeden Geschmack dabei", sagt Veranstalter André Skwortsow. Wer sich für die 18-Kilometer-Strecke entscheidet, muss gleich 40 solcher Stellen passieren. Bei den Distanzen von sechs und zwölf Kilometern sind es immerhin noch 20 beziehungsweise 31 Hindernisse, die zu überwinden sind. Fortgeschrittene Hindernisläufer können sich derweil beim 24-Stunden-Rennen extremen Herausforderungen stellen. Im Staffellauf oder als Einzelkämpfer legen sie dabei mehr als 100 Kilometer zurück.

Ein neues Hindernis, das sicherlich der Kategorie Spaß zuzuordnen ist, ist das Hindernis Execution. Dabei handelt es sich um eine vier Meter hohe Falltür, die sich plötzlich öffnet und dem auf ihr Stehenden eine Abkühlung im Wasser beschert. Wenn es darum geht, hölzerne Steilwände zu überwinden, sind Kraft und Teamwork gefragt - so beispielsweise bei den Hindernissen Combi Walls, Powertower, Muscle up Table und Great Walls. "Wir konnten immer wieder beobachten, dass sich gerade an diesen Hindernissen Sportler helfen, die sich überhaupt nicht kennen. Dadurch wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt", sagt Skwortsow.

Die Veranstaltung hieße nicht Mud Masters, wenn nicht an unterschiedlichen Stationen eine ordentliche Portion Schlamm im Spiel wäre. Etwa bei den Mud Crawls, bei denen die Teilnehmer über aufgeweichte Erde unter gerade einmal 50 Zentimeter hohem Stacheldraht krabbeln oder durch mehr als kniehohen Matsch waten müssen.

Seit nunmehr fast vier Jahren finden die Mud-Masters-Hindernisläufe in Deutschland und den Niederlanden statt. Bei der Organisation lassen sich die Veranstalter, allesamt ausgebildet beim Königlichen Marine-Korps der Niederlande, von echten militärischen Trainings-Parcours inspirieren. Nach einem ersten Rennen in Haarlemmermeer kamen Biddinghuizen und der Airport Weeze als weitere Austragungsorte hinzu. Im Oktober sind die Mud Masters erstmals auch vor den Toren Hamburgs zu Gast - und präsentieren sich dort als größter Obstacle Run der Welt. Insgesamt nehmen jährlich rund 50.000 Sportler an den verschiedenen Mud-Masters-Hindernisläufen teil.

Weitere Informationen und Anmeldung: Im Internet unter www.mudmasters.de.

Quelle: RP
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