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Lokalsport
"Stecken mitten im Abstiegskampf"

Lokalsport: "Stecken mitten im Abstiegskampf"
FOTO: Evers, Gottfried (eve)
Niederrhein. Fußball-Oberliga: SV Hönnepel-Niedermörmter erwartet am Sonntag ab 15 Uhr Germania Ratingen. Von Hans-Gerd Schouten

Der SV Hönnepel-Niedermörmter ist auf dem besten Weg, sich für ein weiteres Jahr die Zugehörigkeit zur Oberliga zu sichern. Am letzten Sonntag erkämpfte sich die Mannschaft von Georg Mewes mit dem 1:1 beim TSV Meerbusch einen weiteren wichtigen Zähler. Nach dem Rückstand glich der eingewechselte Benjamin Schüssler sieben Minuten vor dem Ende nach Vorlage von Daniel Boldt aus. Morgen steht für die Schwarz-Gelben nun wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Erwartet wird an der Düffelsmühle die Ratinger Spielvereinigung Germania.

An das Hinrundenspiel hat Hö-Nie nicht die allerbesten Erinnerungen. Bis zur 90. Minute hielt man das torlose Remis, ehe Daniel Keita-Ruel das goldene Tor für die Gastgeber gelang. Diese Niederlage war umso ärgerlicher, als Sandro Leimbruch eine Minute vorher eine Riesenchance zur Führung vergab.

Revanche nehmen wollen nun die Mewes-Mannen, die drei Punkte mehr auf dem Konto haben als der Gegner, der den ersten Abstiegsplatz inne hat. Für den SV ist der Klassenerhalt auch noch längst nicht in trockenen Tüchern, obwohl die Ergebnisse und auch die Leistungen in den vergangenen Wochen darauf hindeuten, dass es auf dem "bebenden Acker" auch in der kommenden Spielzeit wieder Oberligafußball zu sehen gibt.

Elf Zähler haben die Hö.-Nie.-Kicker in den letzten fünf Spielen gesammelt und damit die Ausgangsposition entscheidend verbessern. "Wir stecken noch immer mitten drin im Abstiegskampf", weiß "Schorsch" Mewes um den Ernst der inzwischen verbesserten Lage. So wünscht er sich gegen Ratingen einen weiteren dreifachen Punktgewinn, mit dem man den sonntäglichen Gegner auf sechs Punkte setzen würde. "Wir müssen unsere Heimspiele gewinnen. Dann dürften wir die Klasse halten. 30 Punkte stehen auf unserem Konto, es wäre schön, wenn wir bald 40 erreichen würden. Doch auch diese werden in dieser Saison zum Klassenerhalt kaum reichen."

Der Coach ist sicher, dass sein Team durch die letzten Erfolgserlebnisse an Selbstvertrauen gewonnen hat. Erfreut ist er vor allem über die Tatsache, dass sich die Hintermannschaft stabilisiert hat. Mit nur drei erzielten Treffern holte der SV zuletzt sieben Zähler, eine bemerkenswerte Ausbeute.

Mewes glaubt an eine kämpferische Partie und erwartet eine Ratinger Mannschaft, die sich nach Kräften wehren wird: "Das wird ein echtes Hammerspiel". Nich einsetzbar ist wegen einer Lungenentzündung Marco Olivieri. Mit dem Mitwirken der grippekranken Dominik Borutzki und Markus Heppke rechnet der Coach, der auf eine bessere Chancenverwertung hofft.

Quelle: RP
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