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Lokalsport
SV Haldern: Hinrunde für Steffen Syberg gelaufen

Haldern. Kreisliga A: Abwehrspieler erlitt beim 1:2 in Bislich eine Schultereckgelenksprengung. Auch Lukas Zitter droht lange Pause. Von Joachim Schwenk

Die Niederlage im Top-Spiel der Fußball-Kreisliga A war allein schon bitter genug für den SV Haldern. Schließlich hatte die Mannschaft beim 1:2 beim neuen Tabellenführer SV Bislich Chancen genug gehabt, den Platz an der Spitze zu verteidigen. Gestern wurde die Niederlage noch etwas bitterer für den Titelanwärter im Kreisliga-Oberhaus. Grund: Trainer Jürgen Stratmann hat die Gewissheit, dass wenigstens ein weiterer Stammspieler für längere Zeit fehlen wird.

Steffen Syberg erlitt bei seinem Führungstreffer, den er in der 14. Minute per Kopf nach einem Eckball von Kapitän Matthias Bauhaus erzielte, eine Schultereckgelenkprellung. "Wenigstens die Hinrunde ist für ihn damit gelaufen", sagt Trainer Jürgen Stratmann. In 14 Tagen wird sich entscheiden, ob Syberg operiert werden muss. Zudem droht in Lukas Zitter einem weiteren Leistungsträger eine lange Pause. Der Mittelfeldakteur musste am Sonntag wegen einer Knieverletzung ausgewechselt werden. Er fuhr direkt nach dem Spiel mit Steffen Syberg zur Untersuchung ins Krankenhaus. Eine genaue Diagnose steht noch aus, weil erst die Schwellung im Knie abklingen muss. Doch Stratmann befürchtet, dass es eine weitere Hiobsbotschaft für ihn geben wird. "Lukas konnte nicht mehr richtig auftreten, weil das Knie dauernd weggeknickt ist. Das ist kein gutes Zeichen", sagte der Coach.

Er muss in Torhüter Christian Böing, dessen Schulterblessur Anfang November erneut untersucht wird, und Dominik Schertes (Fußverletzung) zwei weitere wichtige Kicker vorerst ersetzen. Ein kleiner Lichtblick ist wenigstens, dass Hendrik Tenhagen wieder mit dem Lauftraining begonnen hat. "Vielleicht kann er am Sonntag im Heimspiel gegen BW Bienen schon auf der Bank sitzen", meint Stratmann. Er ist zuversichtlich, die Ausfälle relativ gut kompensieren zu können. "Denn wir haben einen großen Kader."

Ein Kader, der sicherlich die Qualität besitzt, den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen zu können. Das stellte die Mannschaft auch am Sonntag bei der Niederlage in Bislich unter Beweis, in dem beide Teams sich ein Duell auf hohem Kreisliga-Niveau lieferten. "Das war ein Klasse-Spiel. Bis auf das Ergebnis hat eigentlich alles gestimmt", sagt Jürgen Stratmann, der mit seinem Team zuvor neun Begegnungen ohne Niederlage überstanden hatte.

Dass diese Serie gerissen ist, war einzig und allein der schlechten Chancenverwertung der Gäste geschuldet. Der SV Haldern war vor allem in der ersten Halbzeit das Team mit der klar besseren Spielanlage. Doch mehr als der Treffer von Steffen Syberg sprang nicht heraus, obwohl allein Torjäger Matthias Bauhaus frei vor dem guten Bislicher Keeper Sven Sextro vier große Chancen besaß. "Wir hätten unsere Führung ausbauen müssen. Der Knackpunkt war dann das erste Gegentor. Damit haben wir dem SV Bislich die Chance gegeben, wieder neuen Mut zu schöpfen", sagt der Halderner Übungsleiter. Er macht sich keine Sorge, dass die Niederlage sein Personal aus der Bahn werfen wird. "Dafür haben wir eine viel zu homogene Mannschaft."

Quelle: RP
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