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SV Haldern jubelt schon vor dem Abpfiff

Lokalsport: SV Haldern jubelt schon vor dem Abpfiff
Stefan Hebing (links) vom SV Haldern ist bei diesem Zweikampf mit dem Werther Ralph Vennemann einen Schritt schneller am Ball. FOTO: Thorsten Lindekamp
Werth. Fußball-Kreisliga A: Der Titelanwärter gewinnt das Nachbarschaftsduell beim SV Werth mit 3:0. Am Erfolg der Gäste bestehen früh keine Zweifel mehr, weil sie die Begegnung eindeutig dominieren. Matthias Bauhaus erzielt zwei Tore. Von Torsten Tenbörg

Gut eine Minute vor dem Abpfiff klatschte Jürgen Stratmann die Auswechselspieler auf der Bank ab. Der Trainer des SV Haldern hätte das auch schon viel früher machen können. Denn wirkliche Gefahr strahlte der SV Werth in der zweiten Hälfte im Nachbarschaftsduell der Fußball-Kreisliga A nicht mehr aus. So ging der 3:0 (2:0)-Sieg absolut in Ordnung. "Wir haben verdient gewonnen", meinte Stratmann: "Wichtig waren die drei Punkte und ein guter Start nach der Winterpause."

Auch sein Gegenüber Holger Wieggers sprach von einem verdienten Erfolg der Gäste. "Man konnte allerdings nicht immer erkennen, dass wir in der Tabelle unten stehen und der SV Haldern oben. Zwei Gegentore haben wir uns praktisch selber reingehauen", sagte der Trainer des SV Werth.

Der SV Haldern, der in der Kreisliga A weiter auf Platz drei liegt, brauchte eine ganze Weile, bis er sein Angriffsspiel sortiert hatte. Doch dann zeigte die Mannschaft ihre Effizienz. Einen ersten Eckball klärten die Werther unnötig zu einer weiteren Ecke, die Matthias Bauhaus von rechts reinbrachte. Dann waren die Werther so positioniert, dass sie zunächst erneut den Ball aus der Gefahrenzone brachten - allerdings nicht weit genug. Tobias Lasthuis passte schnell auf Matthias Bauhaus, der mit einem Flachschuss die Führung erzielte (29.). "Die individuelle Klasse von Bauhaus bei der Ballannahme war hervorragend", lobte auch Wieggers den Torjäger des Gegners.

Drei Minuten vor der Pause hatten die Gäste ihre nächste gefährliche Szene. In dieser Phase war der HSV am Drücker. Folgerichtig konnte er in der 44. Minute nachlegen. Miguel Sperling luchste im Mittelfeld einem Werther das Spielgerät ab und passte nach außen. Sperling selbst nahm den direkten Weg in die Mitte, bekam den Ball zurück und bugsierte das Leder über die Torlinie.

Nach dem Wechsel fehlte beim Heim-Team zunehmend die Entlastung. Die Halderner hätten schon in Minute 48 einen Haken unter die Partie machen können. Steffen Syberg passte flach in den Strafraum, wo Christopher Möllenbeck knapp am Ball vorbeirutschte. Christopher Kipp, der unheimlich viel für die Mannschaft arbeitete, hatte dann Pech bei einem Kopfball (68.). Aus spitzem Winkel scheiterte der eingewechselte Ferhat Güngör (70.). In Minute 85 gab's sogar eine Dreifach-Chance. Erst scheiterte Bauhaus, danach Güngör und dann erneut Bauhaus - beim zweiten Versuch mit der Hacke.

Nach einem schnell vorgetragenen Angriff erzielte Haldern den Endstand. Bauhaus drang in den Strafraum ein und erzielte sein 19. Saisontor (87.). "Wir hatten acht Ergänzungsspieler dabei, die sind genau so wichtig wie die Akteure auf dem Platz. Das Team lebt von seiner Geschlossenheit", so Stratmann.

Quelle: RP
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