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Lokalsport
SV Hönnepel II feiert das Meisterstück

Niederrhein. Fußball-Bezirksligist nutzt beim 3:1 gegen den SV Krechting den ersten Matchball zum Titelgewinn. Von Sabrina Peters

Eine Horde kleiner Jungs sorgte für gute Stimmung, als der SV Hönnepel-Niedermörmter II mit einem 3:1-Erfolg in der Heimpartie gegen den SV Krechting sein Meisterstück in der Fußball-Bezirksliga machte. "Hey, Hey, Spitzenreiter, Spitzenreiter", skandierten sie und trommelten fröhlich auf ihren mitgebrachten Instrumenten herum. Auch schwarz-gelbe Fahnen hatten sie mitgebracht, um ihre Kicker anzufeuern. Den Sieg, die Meisterschaft und den Aufstieg feierten die Jungs zwischen hüpfenden Spielern und einem Trainer, der sich alles in Ruhe anschauen wollte, von seinen Schützlingen aber mit Bier überschüttet wurde.

"Wir sind durch. Das ist gut", resümierte der völlig durchnässte Coach Sven Schützek nach dem Abpfiff. In der nächsten Spielzeit wird er den Bezirksligisten Fichte Lintfort als Coach übernehmen. "Ein wenig Wehmut, den Verein zu verlassen, ist schon dabei. Aber es war ja eine von mir reiflich überlegte Entscheidung", sagte Schützek. Er hinterlasse eine intakte Mannschaft, die der bisherige Spieler und Co-Trainer Daniel Beine in der nächsten Saison übernehmen wird. Verletzungsbedingt konnte Beine am Sonntag nicht mitwirken, coachte seine Kameraden dafür aber von der Bank aus fast schon wie ein Cheftrainer.

In der Jubeltraube war nach der Partie Lennart Marten Plum, der Torschütze zum entscheidenden 3:1, Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Als "Fußballgott" bezeichnete ihn etwa Shawn Rume nach dem Schlusspfiff. Plum selbst hatte wenig später nicht minder lobende Worte parat. "Ich habe ja die ganze Saison gesagt: Ich bin ein Edeljoker." Er habe immer gehofft, dass er seiner Mannschaft so helfen kann. Dass es aber gleich der erste Ballkontakt nach seiner Einwechslung war, ließ alle staunen. Es sei ein tolles Gefühl gewesen, berichtete Plum. Die 90 Minuten zuvor auf der Bank habe er "zitternd erlebt".

Niklas Weißenfels, der Kapitän des Meisters und Aufsteigers, war stolz auf seine Mannschaft. "Wir wussten, dass wir zwei Matchbälle haben und dass es gegen Krechting nicht leicht werden wird. Aber die Mannschaft hat sich den Titel einfach verdient", sagte Niklas Weißenfels.

Quelle: RP
 
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