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SV Hönnepel ist zum Siegen verdammt

Lokalsport: SV Hönnepel ist zum Siegen verdammt
Trainer Georg Mewes ärgert sich immer noch über die unnötige Niederlage seiner Mannschaft bei der Spielvereinigung Schonnebeck (1:2). FOTO: Jürgen Venn
Niederrhein. Fußball-Oberliga: Der SV Hönnepel-Niedermörmter muss gegen das Schlusslicht Rot-Weiß Oberhausen U 23 unbedingt gewinnen. Von Hans-Gerd Schouten

So empört und zugleich enttäuscht hat man Georg Mewes, den Trainer des abstiegsgefährdeten Fußball-Oberligisten SV Hönnepel-Niedermörmter, nach dem Schlusspfiff wohl noch nie erlebt. Mit 1:2 hatte seine Mannschaft sich bei der Spielvereinigung Schonnebeck eine völlig unnötige Niederlage eingehandelt, die die prekäre Tabellensituation noch einmal verschärft hat. Von dem unnötigen Spielausgang hat er sich auch einige Tage später noch nicht erholt. "Wir haben unsere Chancen leichtfertig vergeben und uns auswärts durch einen Konter den spielentscheidenden Treffer eingefangen. Ich kann es immer noch nicht fassen", sagt der Coach.

Doch Jammern und Nachkarten hilft bekanntlich nicht weiter. Am Sonntag steht nun die enorm wichtige Heimpartie gegen das Schlusslicht Rot-Weiß Oberhausen U 23 auf dem Programm. Da zählt für die Schwarz-Gelben, die drei Zähler hinter dem letzten Nichtabstiegsplatz angesiedelt sind, nur ein Sieg. Mewes wäre nicht Mewes, wenn er daran nicht felsenfest glauben würde. "Wir werden alles raushauen und am Ende die drei Punkte zu Hause behalten." Und dann soll eine Woche später - erneut auf der heimischen Anlage - gegen ETB SW Essen ein weiterer Sieg folgen. "Wenn wir beide Spiele gewinnen, können wir schöne Weihnachten feiern. Wenn nicht, können wir uns wochenlang in der Tabelle auf einem Abstiegsplatz wiedersehen", weiß der Trainer nur zu gut um die Wichtigkeit der zwei Heimspiele.

Beim Training am Dienstag hat Georg Mewes seinen Schützlingen die überflüssige Niederlage gegen Schonnebeck noch einmal in aller Deutlichkeit vor Augen geführt. "Wir haben da eine große Gelegenheit verpasst, uns in eine bessere Position zu bringen. Es war viel mehr drin gegen einen Gegner, der zu Hause nur auf Konter gelauert hat. Wir haben es aber nicht verstanden, aus unserer Feldüberlegenheit etwas zu machen. Wir haben eine große Chance verpasst, das war mehr als traurig", so der Coach.

Die Vergangenheit, so bitter sie am vergangenen Sonntag auch war, muss aber nun zu den Akten gelegt werden. Jetzt muss man wieder zuversichtlich in die Zukunft blicken und sich voll auf die Begegnung gegen die "Kleeblätter" konzentrieren. Vollgas geben von Beginn an - das erwartet Georg Mewes von seiner Mannschaft, der er nach wie vor das Vertrauen schenkt. "In Schonnebeck war nicht zu erkennen, welche Mannschaft auf dem dritten Tabellenplatz steht."

Auf dem wahrscheinlich tiefen Rasen erwartet der Coach von seinen Schützlingen Kampf und Einsatz von der ersten bis zur letzten Minute. "Wir müssen Zweikampfstärke beweisen", sagt Mewes. Erneut muss der SV Hönnepel auf einige Akteure verzichten. Fehlen werden diesmal Sandro Leimbruch, Tim Seidel, Benjamin Schüssler und Dennis Konarski.

Quelle: RP
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