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Lokalsport
SV Hönnepel rutscht auf den vorletzten Platz ab

Niederrhein. Beim Fußball-Oberligisten SV Hönnepel-Niedermörmter ist der absolute Tiefpunkt erreicht. Nach der 0:2-Auswärtsniederlage beim VfR Krefeld-Fischeln haben die Mannen von Trainer Daniel Beine den vorletzten Tabellenplatz übernommen. Frustriert verließ der junge Coach nach 90 Minuten den Platz: "In der ersten Hälfte fehlte die Körpersprache, das wurde später besser. Aber vorne tut sich bei uns nichts, so kann man auswärts kein Spiel gewinnen." Von Hans-Gerd Schouten

In Minute 8 stand es 1:0 für die wesentlich engagierter beginnende Heimelf. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld wurde Alexander Lipinski im Strafraum mustergültig angespielt und ließ Christian Auclair mit einem platzierten Flachschuss keine Abwehrchance. Erste Gefahr ging von den Gästen in der 21. Minute aus. Daniel Boldt köpfte auf den durchgestarteten Niklas Klein-Wiele, Keeper Halil Ibrahim Özcelik konnte den Schuss aber parieren. Auf der andere Seite knallte Kevin Breuer die Kugel per Freistoß an die Oberkante der Latte (27.). Die Gäste intensivierten zwar ihre Offensivbemühungen, konnten sich in Strafraumnähe aber nicht entscheidend durchsetzen. Zu viele Aktionen blieben dem Zufall überlassen.

Die Hoffnungen auf einen Punktgewinn bekamen in der 63. Minute einen weiteren Dämpfer. Nach einem Eckball fühlte sich niemand zuständig für den mit nach vorn gekommenen Linser, der den Ball aus kurzer Entfernung humorlos in die Maschen drosch (63.).

Die Beine-Truppe konnte sich in der Folgezeit zu keiner wirklichen Aufholjagd aufraffen. Zwar erspielte man sich ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld, doch vorne lief einfach nichts zusammen. Die hohen Bälle auf den langen Boldt waren das einzige Mittel, doch brachten sie gar nichts ein. So verlebte VfR-Schlussmann Özcelik einen geruhsamen Nachmittag. Eine Viertelstunde vor dem Ende zeigte sich Auclair gut auf dem Posten und rettete gegen den allein auf ihn zustürmenden Lipinksi. Als Luca Thuyl nach einer Boldt-Kopfballablage den Ball knapp am Kasten vorbeigesetzt hatte (78.), war die Luft raus beim SV, der sich schließlich in sein Schicksal ergab.

SV Hönnepel-Niedermörmter: Auclair - Kleinpaß, Dragovic, Pagojus, Borutzki, Klein-Wiele (46. Ehis), Boldt, Schneider, Thuyl, Seidel (46. Girntzh), Mehinovic (61. Staude).

Quelle: RP
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