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Lokalsport
SV Hönnepel verspielt beim 2:2 einen 2:0-Vorsprung

Niederrhein. Daniel Beine, Trainer des Fußball-Oberligisten SV Hönnepel-Niedermörmter, saß gestern nach dem Schlusspfiff noch zwei Minuten auf seinem Trainerstuhl und starrte fassungslos auf den Rasen. Auf diesem hatte seine Mannschaft kurz zuvor einen scheinbar sicheren 2:0-Vorsprung nach 82 Minuten verspielt und sich von TuRU Düsseldorf nur mit 2:2 (0:0) getrennt. Damit konnte der Vorletzte seine Lage im Abstiegskampf nicht entscheidend verbessern. "Ich bin sprachlos, so etwas darf nicht passieren", sagte Beine.

Beide Mannschaften neutralisierten vor der Pause weitgehend. Wesentlich unterhaltsamer war die Begegnung in den zweiten 45 Minuten. Gleich nach Wiederbeginn strich ein Kopfball von Niklas Klein-Wiele nach einer Ecke von Tarek Staude am Pfosten vorbei. Dann konnte Dominik Borutzki TuRU-Keeper Björn Nowicki aus kurzer Distanz nicht überwinden (55.). Ajdin Mehinovic erzielte in der 61. Minute mit einem Schuss aus gut 20 Metern die Führung für den Gastgeber. Und als André Trienenjost nach 76 Minuten auf 2:0 erhöhte, schien die Partie entschieden zu sein.

Doch es gab noch ein böses Erwachen für das Team von Daniel Beine. TuRU Düsseldorf schaffte in der 83. Minute durch Phillip Lehnert den Anschlusstreffer. Die Abwehrarbeit ließ in dieser Szene sehr zu wünschen übrig. Das sollte aber noch nicht alles gewesen sein. In der Nachspielzeit sorgte der Japaner Shunsaku Fujita mit einem Schuss in den Torwinkel für große Ernüchterung beim SV Hönnepel-Niedermörmter. Die Gäste hätten die Partie sogar beinahe noch gewonnen. Doch der Düsseldorfer Robert Norf scheiterte am glänzend reagierenden Keeper Philipp Juttner.

SV Hönnepel-Niedermörmter: Juttner - Schneider, Borutzki, Dragovic, Staude, Kleinpaß (80. Amler), Klein-Wiele, Seidel, Thuyl (73. Boldt), Mehinovic, Trienenjost.

(hgs)
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