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Lokalsport
Volleyball: BW Dingden fährt Sieg beim TV Gladbeck ein

Niederrhein. Für Olaf Betting kam das Ergebnis nicht überraschend. "Wenn ich schon einmal verhalten optimistisch bin, hat das auch etwas zu bedeuten", sagte der Trainer des Volleyball-Zweitligisten BW Dingden mit einem Schmunzeln. Seine Zuversicht bestätigten die Blau-Weißen auf jeden Fall eindrucksvoll. Sie gewannen am Samstag die Partie beim TV Gladbeck mit 3:0 (25:23, 25:16, 26:24) und holten sich erstmals in dieser Saison in einer Begegnung die volle Punktzahl aufs Konto.

Den Grundstein für den überzeugenden Auftritt hatte BW Dingden nach Meinung des 51-jährigen Übungsleiters eine Woche zuvor beim 3:2-Heimsieg gegen Skurios Volleys Borken gelegt. Hier tankten die Volleyballerinnen jede Menge Selbstvertrauen. "Wer ein 10:25 in einem Satz wegsteckt und später auch drei Matchbälle abwehrt, der kann jedes Spiel gewinnen", sagte Olaf Betting. Auch ohne Andrea Harbring, die sich gegen Borken am Knie verletzt hatte, trumpfte der Gast auf.

Bettings Mannschaft sei Gastgeber TV Gladbeck beim Aufschlag und bei der Annahme haushoch überlegen gewesen. Einen "ganz besonderen Sahnetag" attestierte der Coach dabei Maike Schmitz, die im Anschluss an die Begegnung auch zur wertvollsten Spielerin gewählt wurde. Bei aller Freude über den Erfolg räumte Betting allerdings auch ein, dass der TVG nicht mit der stärksten Formation hatte antreten können. So kam es doch nicht zum Einsatz der bisherigen Beachvolleyballerin Cinja Tillmann. Betting hatte vor der Außenangreiferin jede Menge Respekt. "Es war sicherlich genau der richtige Zeitpunkt, um gegen Gladbeck zu spielen", sagte der BWW-Coach.

(R.P.)
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