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Fußball
"Wir müssen präsenter sein"

Im Aufstiegsrennen gab es für die von Roland Kock trainierten Fußballer des RSV Praest zuletzt zwei Rückschläge. Heute will der Club im Duell beim SV Rees zurück in die Erfolgsspur. Von Hans Sterbenk

Einen gelungenen Einstand feierte das neue Trainer-Duo des SV Rees: Ulrich Heiliger und Berni Franken, die vor einer Woche das Amt des zurückgetretenen Freddy Kastein übernahmen, schafften auf Anhieb bei Alemannia Pfalzdorf einen Punktgewinn und vergrößerten damit weiter den Abstand auf die Abstiegsgränge.

Anstoß um 19.30 Uhr

"Ich habe von der Mannschaft einen guten Eindruck gewonnen. Aufgrund der personellen Besetzung muss der Klassenerhalt zu realisieren sein", sagt Franken nach dem ersten Pflichtspiel und den gewonnenen Trainingseindrücken. Wenn heute um 19.30 Uhr die Partie gegen Spitzenreiter RSV Praest angepfiffen wird, sieht sich der Coach in der Rolle des Außenseiters. "Im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga benötigt der Gegner unbedingt drei Punkte", weiß Franken. Er will aus einer stabilen Defensive operieren und versuchen, über den einen oder anderen Konter zum Erfolg zu kommen. In dem Aufeinandertreffen der Nachbarn wird Franken Mannschaftsführer Sebastian Wawrziniak (Urlaub) ersetzen müssen.

Viel Glück hatte der RSV Praest. Nach einer nicht endend wollenden Erfolgsserie von 28 ungeschlagenen Partien, gab es nun zwei kräftige Dämpfer im Aufstiegsrennen. Zuerst verlor die Elf bei Mitkonkurrent SV Grieth, ehe es vollkommen überraschend eine Niederlage gegen Abstiegskandidat TuB Mussum gab. Aber da auch der SV Grieth mächtig Federn ließ, hat der RSV weiterhin fünf Zähler mehr auf dem Konto. Allerdings haben die punktgleichen SV Grieth und BW Dingden (je 38) noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.

Sezgin Baran fehlt

Trainer Roland Kock erwartet heute auf jeden Fall einen Dreier. "Wir müssen gewinnen, ansonsten wird es im Titelkampf ganz eng", glaubt der verantwortliche Übungsleiter des RSV. Er weiß aber auch, dass sich seine Elf gewaltig steigern muss. Vor allem in kämpferischer Hinsicht blieb die Mannschaft weit hinter den Erwartungen zurück. "Wir waren nicht präsent genug und haben dem Gegner agieren lassen", hat er festgestellt.

Kock muss in der Begegnung auf seine beste Offensivkraft verzichten: Der junge Sezgin Baran laboriert nach wie vor an einer Zerrung und wird auf jeden Fall zuschauen müssen.

Quelle: RP
 
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