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Lokalsport
Wirtz übernimmt den SV Hö.-Nie. II

Niederrhein. Fußball: Der neue Trainer des A-Kreisligisten ist ein alter Bekannter. Von Peter Nienhuys

Nachdem die zweite Mannschaft des SV Hönnepel/Niedermörmter im April aus dem laufenden Spielbetrieb der Bezirksliga wegen Personalmangel abgemeldet worden war, herrschte zunächst Rätselraten, was der Verein mit der Reserve vor hat. Dann kam die Meldung, dass man das Startrecht in der Kreisliga A zur nächsten Saison wahrnimmt. Seit kurzem steht auch fest, wer Coach dieses Teams werden soll. Es ist für den Club ein alter Bekannter, denn Gerd Wirtz übernimmt das Traineramt. Sein Sohn Bastian Giltjes unterstützt ihn als spielender Co-Trainer.

Wirtz, 59 Jahre alt, wohnhaft in Kalkar, war zuvor schon acht Jahre als Spieler und Trainer im Verein tätig. Zuletzt coachte er den TuS Xanten in insgesamt vier Spielzeiten. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga im Vorjahr, schaffte der TuS jetzt einen erneuten Abstieg aus der Kreisliga A am letzten Spieltag zu verhindern.

Der SV Hö./Nie. hat einen großen Aderlass im Kader aus der ersten und zweiten Mannschaft zu verkraften, der nun von den Trainern Georg Mewes und Gerd Wirtz mit neuen Akteuren für beide Spielklassen aufgefüllt werden muss. "Wegen meiner früheren Tätigkeit war ich immer in Verbindung mit dem Verein. Wir wollen eine neue und schlagkräftige Truppe für die A-Liga aufbauen. Der Abstand zur Landesliga-Mannschaft ist nicht zu groß, deshalb ist die Perspektive für Spieler aus der näheren Umgebung den Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen, leichter als der in der Oberliga."

Erste Gespräche habe man schon geführt, so Wirtz. Ziel ist es, mit einer Kaderstärke von 15 bis 17 Akteuren in die Saison zu starten. Wirtz ist zuversichtlich, diese Mammutaufgabe zu meistern. Er will Spielern, die sich zutrauen in Hönnepel anzuheuern, die Möglichkeit geben, sich bei ihm unter 0170 4655760 zu melden.

Quelle: RP
 
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