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Rees
Stadt hofft auf zwölf neue Windräder im nächten Jahr

Emmerich. Bauamtsleiterin Elke Strede hofft, dass ab Frühsommer 2016 die ersten neuen Windenergieanlagen auf Reeser Stadtgebiet errichtet werden können. In einer Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung, Bau und Vergabe erklärte sie, dass sich die Stadt Rees weiterhin auf sieben Standorte konzentriere, an denen der Bau und Betrieb von insgesamt zwölf Windenergieanlagen möglich sei. Jedoch müsse das vorgesehene Plangebiet in Heeren-Herken verkleinert und zweigeteilt werden, da sich dort ein bislang nicht erschlossenes Reservegebiet für Trinkwasser befinde. Statt "bis zu drei" können man dort immer noch "bis zu zwei" Windenergieanlagen errichten, eventuell mit strengeren Auflagen bei den verwendeten Schmiermitteln.

Der Rat der Stadt Rees folgte jetzt der Empfehlung des Ausschusses. Zur Jahreswende sollen die neuen Pläne erneut offengelegt werden, damit Anwohner und andere Bürger Kritik und Anregungen vorbringen können. Da Rees viele Natur- und Vogelschutzgebiete hat und das stark zersiedelte Stadtbild viele Einzelhäuser und Höfe aufweist, zu denen jeweils mindestens 350 Meter Abstand eingehalten werden müssen, kommen nur 0,73 Prozent des Stadtgebietes für die Errichtung und den Betrieb von Windenergieanlagen in Frage. Dies entspricht einer Gesamtfläche von circa 80 Hektar.

(ms)
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