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Austausch
Beim Netzwerktreffen von pro kids ging es um die Rechte der Kinder

Emmerich. Beim sechsten Netzwerktreffen von pro kids trafen sich jetzt etwa 60 Fachleute rund um die Jugendhilfe in der Aula der Europaschule zum Thema Kinderrechte. Bürgermeister Peter Hinze begrüßte alle Anwesenden und führte thematisch ein. Als Beispiel für eines der insgesamt 54 Rechte aus der UN-Kinderrechtskonvention nannte Hinze das Recht auf Spiel: "Das Spiel ist ureigenste Sache von Kindern, ein Stück ihrer Kinderkultur. Erwachsene sind oft erstaunt, unter welchen Bedingungen Kinder immer noch zu spielen versuchen. Spiel kann ihnen geradezu ein Mittel des psychischen Überlebens sein, ein Mittel zur Bewältigung von Problemen."

Referent Friedhelm Güthoff, ehemaliger Geschäftsführer des Kinderschutzbundes NRW, erläuterte kurz die Entstehungsgeschichte der Kinderrechte und zeigte dann auf, in welchen Zusammenhängen die Rechte von Kindern eine Rolle spielen und wie wichtig es ist, dass Kinder eigene Rechte haben. Dabei gab er zahlreiche Beispiele und machte seinen Vortrag so sehr praxisnah. Nach dem Vortrag gab es angeregte Gespräche und Diskussionen. "Ich freue mich immer, wenn es gute Gespräche gibt", sagte Gaby Niemeck, Koordinatorin von pro kids, zufrieden. Zum Ende gab es einen gemeinsamen Abschluss im Plenum und die Aufführung einer Kindertanzgruppe.

Quelle: RP
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