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Unterwegs I
Chorreise in die wunderschöne Schweiz

Emmerich. Der kreiskirchliche Kammerchor unter der Leitung von Torsten Mühlenberg ist kürzlich von seiner elften Konzertreise zurückgekehrt, die diesmal in die wunderschöne Berglandschaft der Schweiz führte. Die Gruppe startete mittwochs am frühen Morgen und erreichte nach angenehmer Busfahrt am frühen Abend ihr Quartier in Männedorf am Zürichsee. Am nächsten Morgen brachen die Sängerinnen und Sänger bei bestem Wetter und gut gelaunt nach Zürich auf - Konzertkleidung und Noten im Gepäck. Nach einer humorvollen Stadtführung in Zürich, einigen Stunden Freizeit und einer sehr interessanten Führung in der imposanten Barock-Kathedrale in St. Gallen ging es weiter nach Rorschach am Bodensee, wo am Abend das erste Konzert stattfand. Für diese Reise hatte der Chor bekannte und weniger bekannte Werke aus Barock, Romantik und dem 20. Jahrhundert einstudiert. Als Solisten wirkten der Countertenor Joachim Diessner aus Köln und der Organist Frank Bettenhausen aus Rudolstadt mit. Besonders gefreut haben sich die Chormitglieder über ein Wiedersehen mit der früheren Kantorin der Christuskirche Emmerich, Ute Rendar, die in der evangelisch-reformierten Kirche in Rorschach als Kirchenmusikerin beschäftigt ist.

Der nächste Tag begann mit einer interessanten Besichtigung einer Fabrik für Blechblasinstrumente in Flums. Ein Höhepunkt der Reise war dann bei schönstem Wetter die Fahrt mit der Rhätischen Bahn von Chur nach Disentis. Die Strecke führt durch die wunderschöne Rheinschlucht, und die "Flachländer" konnten sich nicht satt sehen an der imposanten Hochgebirgslandschaft - die Kameras kamen an diesem Tag pausenlos zum Einsatz. Für den Abend stand ein Konzert in der barocken Klosterkirche der Benediktinerabtei in Disentis auf dem Programm.

Nach einem "währschaften" Abendessen im Klosterrestaurant probten die Sängerinnen und Sänger in der Kirche und waren geschockt von der dortigen Temperatur - ein krasser Gegensatz zu den sommerlichen Temperaturen draußen. Wegen der Kälte in der Kirche wurde das Konzertprogramm etwas verkürzt, worüber sich einige Klosterbrüder amüsierten - sie kennen die Temperatur und waren entsprechend vorbereitet. Als die Sängerinnen und Sänger ihr Quartier sehr spät am Abend erreicht hatten, waren alle müde und erschöpft, aber immer noch gut gelaunt nach all diesen Erlebnissen.

Der letzte Tag der Reise verlief entspannter: Nach einer gemütlichen Schifffahrt auf dem Vierwaldstätter See erreichte die Gruppe - diesmal leider mit etwas Regen - das wunderschöne Luzern, wo einige Stunden zur freien Verfügung standen zum Besichtigen, Bummeln und Shoppen. Am Nachmittag hatte sich der Regen verzogen, und der Chor traf sich in der Hofkirche zur Probe, wo am frühen Abend in der Vorabendmesse einige Stücke aus dem Konzertprogramm vorgetragen wurden. Der Abend klang aus mit einem gemeinsamen Essen direkt am See vor toller Kulisse, und die Rückfahrt am Sonntag war dann nur noch Entspannung.

Der Chor hat gemeinsam mit einigen Gästen wieder einmal eine sehr harmonische, spannende Zeit miteinander verbracht und freut sich schon auf die nächste Reise.

Quelle: RP
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