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Bizarre Geschichte
Fast zu kurios, um wahr zu sein

Emmerich. Sachen gibt's, die gibt's gar nicht. Die folgende, kleine Geschichte hat uns ein RP-Leser zugeschickt, mit der Bitte, seinen Namen nicht zu nennen. Wir folgen dieser Bitte gerne, denn die Geschichte ist so kurios, dass sie einfach erzählt werden muss.

Hier ist sie:

"Der Betroffene ist auch Autor dieses kleinen Berichtes. Er stellte sein Fahrrad vor einer Reihenhaustür in der Ebertstraße ab, so gegen 12 Uhr am Dienstag. Es sollte drinnen nur ein kurzes Gespräch geben. Aber, und das muss ja zugegeben werden: Das Rad wurde nicht abgeschlossen. 20 Minuten später, als das Haus verlassen wurde, war es weg. Große Trauer, damit war der Besitzer schon nach Paris geradelt und fast täglich unterwegs. Und weil er ein Rad braucht, wurde drei Stunden später Ersatz besorgt, allerdings nun ein gebrauchtes Fahrrad erworben.

Zuhause damit angekommen, Anruf gegen 7 Uhr: Das Rad stünde wieder vor der Tür an der Stelle, wo es gestohlen worden war. Aber: Es hatte nun einen anderen, viel billigeren und ungefederten Sattel - der Besitzer ist aber ein kräftiger Mann. Es fehlte auch ein kleiner KM- und Geschwindigkeitszähler. Aber besonders merkwürdig: Es war das Schloss getauscht worden, obwohl das alte intakt gewesen war.

Was soll man nun denken? Kriegte der Dieb ein schlechtes Gewissen? Schickten ihn vielleicht Angehörige, entsetzt über den Diebstahl mit dem Rad zurück? Warum wurde das Schloss getauscht, nur ein Schlüssel steckte drin? Um es noch einmal, vielleicht an anderer Stelle, klauen zu können? Wie auch immer. Der Besitzer wünscht sich seinen alten Sattel wieder, bitte vor das Garagentor legen. Er legt dann den Damensattel, natürlich im Dunklen, nach Tausch auch dorthin.

Quelle: RP
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