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Vortrag
Wie Hunde auf Schmerzen reagieren

Emmerich. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Hundeverein Elten mit der Schulung seiner Mitglieder in der Behandlung von Hunden nach Beeinträchtigungen begonnen. Während damals über unterstützende Maßnahmen (z.B. durch Massagen, Streichungen und Knetungen) unterrichtet wurde, berichtete die Physiotherapeutin und Osteopathin Monique Rosema jetzt bei einer Veranstaltung über die Entstehung und Erkennung von Schmerzen beim Hund.

18 Mitglieder des Vereins erfuhren in einem hochinteressanten Vortrag, wie Hunde auf Schmerzen reagieren, ihn gegebenenfalls ignorieren und wie sich aus anfänglich kaum zu beachteten Auffälligkeiten ein chronischer Schmerzzustand entwickeln kann.

So berichtete Rosema über akute Schmerzen, wenn zum Beispiel durch eine Glasscherbe eine Wunde an der Pfote entsteht, die letztlich nicht richtig ausgeheilt wird. Wenn der Hundebesitzer nicht sorgfältig den Ausheilungsprozess beobachtet und überwacht, übertüncht der Hund in manchen Fällen den akuten Schmerz durch Einnehmen einer Schonhaltung, die zu Haltungsschäden an der Wirbelsäule oder in den Gelenken und so schnell zu einem chronischen Schmerzzustand führen kann.

Nachdem Rosema ausführlich über Schmerzsymptome berichtet hatte und darüber, welche Auswirkungen diese haben können, erklärte sie die verschiedenen Schmerztherapieformen wie Physiotherapie, Osteopathie, Akupunktur oder Gymnastik und beendete ihre Ausführungen mit der Ermahnung an die Teilnehmer, auf die Symptome ihrer Hunde zu achten und diese nicht als Aufmerksamkeitshascherei seitens ihrer Lieblinge abzutun. Die Vorsitzende des Hundevereins, Gisela Koppenhagen, bedankte sich unter dem lebhaften Beifall der Anwesenden bei Rosema für den kompetenten Beitrag.

Quelle: RP
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