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Rees
Stadtwerke stellen von L- auf H-Gas

Rees. Energie kommt bislang aus Quellen, deren Fördermengen zurückgehen.

Gewerbe, Industrie und auch Privathaushalte werden darauf vorbereitet, künftig mit H-Gas statt mit L-Gas versorgt zu werden.

Die Versorgung mit L-Gas (Low = Niedrigem Brennwert) beruht auf heimischen und niederländischen Quellen, deren Fördermengen zurückgehen. Da der Großteil der Weltgasreserven H-Gas (High = Hoher Brennwert) ist, wird mit der Umstellung eine langfristige und dauerhafte Versorgungssicherheit gewährleistet. Da der Brennwert des H-Gas (plus 20 Prozent) von dem bisherigen L-Gas nicht unerheblich abweicht, ist es erforderlich, alle im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Rees liegenden Gasgeräte auf das H-Gas anzupassen.

Zur Organisation und Durchführung dieser Anpassungen haben sich die Stadtwerke Rees Unterstützung von zertifizierten Fachfirmen gesichert. Die Firma ESK-Gatter3 aus Dortmund und die Firma LPR aus Neuss werden alle zur Anpassung notwendigen Aktivitäten in der Stadt Rees und in den Ortsteilen durchführen. Die Umstellung beginnt mit der Erhebung der Gasanschlussnehmer (Ende April bis voraussichtlich September).

Die Firma ESK-Gatter3 wird dazu Kontakt mit allen Kunden der Stadtwerke Rees aufnehmen und nach Terminvereinbarung alle Gasgeräte erfassen. Voraussichtlich von Januar bis Juli 2017 wird die Firma die Anschlussnehmer aufsuchen, um die Gasgeräte vor Ort für das neue Gas "fit" zu machen. Dabei wird jedes einzelne Gerät auf das neue H-Gas angepasst. Die Firma LPR wird im Nachgang stichprobenartig Qualitätskontrollen durchführen. Die Monteure beider Firmen arbeiten im Auftrag der Stadtwerke Rees und können sich vor Ort entsprechend ausweisen. Weitere Details erhalten Anschlussnehmer in Kürze über ein persönliches Anschreiben.

Dem Gaskunden entstehen grundsätzlich keine Kosten. Die entstehenden Kosten werden über ein Umlageverfahren auf alle Gaskunden in Deutschland verteilt.

Quelle: RP
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