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Emmerich
Studenten erstellen Konzept für Emmericher Straße

Emmerich. Hochschule Rhein-Waal startet im Auftrag der Initiative Kellen ein Projekt: Wie wird die Durchgangsstraße attraktiver? Von Marc Cattelaens

Die Hochschule Rhein-Waal startet im Auftrag der Initiative Kellen - dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Geschäftspartner der Emmericher Straße - ein spannendes Hochschul-Projekt. Sie wollen herausfinden, wie die Durchgangsstraße attraktiver gestaltet werden könnte, gerade auch vor dem geplanten Bau der Ortsumgehung Kellen (B 220 neu).

Im Rahmen des Kurses "Nachhaltiger Tourismus" nehmen sich die Studenten des ersten Semesters der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie dieser Aufgabe an. Betreut und begleitet wird dieses Projekt durch Prof. Dr. Dirk Reiser. "Die Emmericher Straße ist mehr als eine Durchfahrtsstraße und, da sind sich alle beteiligten Geschäftspartner einig, das hat Potenzial für die Zukunft. Seit drei Jahren wird mit kreativen Image- und Werbeaktionen auf die Vielfalt der Emmericher Straße hingewiesen. Nur durch ein gemeinsames, engagiertes Vorgehen kann die Straße ihre Zukunft gestalten", sagt Gerd Kleinmanns, Inhaber des gleichnamigen Möbelgeschäfts.

Er weiß, dass der geplante Bau der Ortsumgehung einigen Geschäftsleuten Sorge bereitet. "Laut Prognosen wird sich die Anzahl der Fahrzeuge um 35 Prozent verringern", sagt Kleinmanns. Er hält das aber auch für eine Chance, weil die Straße dann vielleicht weniger als Durchfahrtsstraße, sondern als Einkaufsstraße wahrgenommen werden könnte. Stellvertretend für die Geschäftspartner führten Dieter Hüsch, Oliver Rauhut und Gerd Kleinmanns, mit Unterstützung von Dorothea Heeks, die Gespräche mit Prof. Dr. Reiser und stellten einen Hochschulauftrag zusammen. "Prof. Dr. Reiser war sofort sehr angetan, das Projekt für das neue Herbstsemester 2016 anzunehmen. Außerdem können die Studenten so die Stadt Kleve und Umgebung kennenlernen", sagt Kleinmanns.

Die Überschrift des Auftrages lautet: "Welcher Mix an Geschäften und Dienstleistern und welche gestalterischen Veränderungen schaffen attraktive Lebens- und Straßenräume und motivieren zum Verweilen?" Dabei sollen die Studenten die Klever und auch Auswärtige in den Blick nehmen.

Jetzt werden sich die Erstsemester drei Monate lang an die Arbeit machen und ein erstes Ideenkonzept im Januar 2017 vorstellen. Ein Anschlussprojekt ist geplant, in dem auch die Wirtschaftsförderung einbezogen werden soll.

Quelle: RP
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