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Emmerich
Tödliche Wunde mit einem Stich

Emmerich. Die Staatsanwaltschaft Kleve geht davon aus, dass 42-Jährige Opfer einer Beziehungstat wurde.

Im Falle der Frau, die am frühen Samstagmorgen in ihrer Wohnung erstochen wurde, hält sich die Staatsanwaltschaft in Kleve noch bedeckt. Grund sind noch einige offene Fragen, die im Zusammenhang mit der Tat geklärt werden müssen. Wie berichtet, hatte ein 30 Jahre alte Reeser am Samstag gegen 3.45 Uhr auf seine ehemalige Lebenspartnerin und ihren Partner in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Helenenbusch eingestochen. Die 42-Jährige erlag wenig später ihrer schweren Verletzung im Krankenhaus. Für ihren Freund (29) bestand keine Lebensgefahr.

Wie die Staatsanwaltschaft gestern der RP erklärte, hatte der Täter nach derzeitigem Kenntnisstand wohl nur einmal auf die Frau eingestochen. Sie erlitt dabei eine schwere Verletzung im Bauchbereich. Bei der Tatwaffe handelte es sich um ein Haushaltsmesser, das nicht unter das Waffengesetz fällt.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es sich bei dem Verbrechen um eine Beziehungstat handelt. Offen ist noch, wie sich der Täter Zugang zu der Wohnung des Opfers verschaffte. Seine Lebensumstände sollen jetzt genauer beleuchtet werden. Der 30 Jahre alte Reeser, der gebürtig aus Indien stammt und schon seit längerem legal in Deutschland lebt, hat gegenüber dem Haftrichter vage Aussagen zur Tat gemacht. Mit welchem Inhalt, wurde gestern noch nicht bekannt gegeben. Der Mann, gegen den wegen Mordes ermittelt wird, soll von einem psychologischen Gutachter untersucht werden.

(bal)
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