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Emmerich
Top-Job-Börse ohne die Behörden

Emmerich. Weil der Termin verschoben wurde, sind Polizei und Finanzamt abgesprungen. Von Monika Hartjes

Zum 15. Mal findet die Top-Job-Börse, organisiert von der Bürgergemeinschaft Emmerich (BGE), am Freitag, 4. September, von 17 bis 19 Uhr statt. "Unsere Top Job ist ein Dauerbrenner. Jedes Jahr besuchen rund 400 bis 500 Schüler diese Ausbildungsbörse", freut sich BGE-Vorsitzender Gerd Bartels.

2001 fand die erste Veranstaltung dieser Art im Jugendcafé am Brink statt. Sie dauerte damals noch zwei Tage und hatte auch einen großen Außenbereich, wo verschiedene Berufe durch Arbeitsproben vorgestellt wurden. "Das war den meisten Ausstellern zu aufwendig, sie wollten lieber eine kurze und knackige Veranstaltung", erzählte Sigrid Weicht, die in der BGE für die Organisation der Top-Job-Börse zuständig ist.

Dem kamen die Veranstalter nach, die Ausbildungsbörse wurde auf zwei Stunden begrenzt und wuchs zusehends, zwischen 25 und 35 Betriebe und Behörden beteiligten sich jedes Jahr. 2009 zogen die Veranstalter in den Saal Hebben um, wo die Top Job viermal stattfand, in diesem Jahr findet die Top Job zum vierten Mal im Saal Kapaunenberg statt.

Da gab es zunächst noch ein Problem. "Aufgrund des überraschenden Pächterausfalls musste der bereits im vergangenen Jahr an alle Aussteller mitgeteilte Termin am 28. August um eine Woche auf den 4. September verschoben werden." Das habe leider bei einigen Ausstellern zu Terminproblemen geführt, so dass behördliche Aussteller wie die Polizei, das Finanzamt und der Zoll nicht dabei sein können, bedauerte Bartels. Sie seien aber hervorragend von den St. Sebastian-Schützen unterstützt worden, die problemlos den Saal zur Verfügung stellten.

Zum ersten Mal dabei ist die Firma Johnson Matthey, Katjes kommt als Wiederkehrer nach einigen Jahren Pause zur Top Job. Von Anfang an sind die Stadtwerke, das Willibrord-Spital, die Banken, Probat, KLK und Kao dabei. Zu den diesjährigen Ausstellern gehören ebenfalls BSN-Jobst GmbH, Altenzentrum Willikensoord, AOK Rheinland, Kaufland, BLG, Stadtverwaltung, TWE, Theodor-Brauer-Haus, auch als Weiterführung des Kolpingbildungswerkes, Niederrhein-Team, KHS GmbH Kleve, Romantik Parkhotel Anholt, Fisser & Scheers, Rhein-Waal-Hochschule und die Berufskollegs in Kleve und Wesel. "Wünschen würden wir uns beim nächsten Mal noch mehr typische Frauenberufe und Handwerksberufe", sagte Bartels. Bis zu 40 Aussteller könne man im Schützenhaus unterbringen.

Schüler sollten fertige Bewerbungsmappen mitbringen, wenn sie einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz suchen. "Hier können sie sowohl mit Auszubildenden als auch mit Personalchefs ins Gespräch kommen", so Bartels.

Quelle: RP
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