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Emmerich/Rees
Unwetter: Feuerwehr fährt zahlreiche Einsätze

Emmerich/Rees: Unwetter: Feuerwehr fährt zahlreiche Einsätze
Auf der Weseler Straße trug in Rees trug die Feuerwehr einen Baum ab, der auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. FOTO: Michael Scholten
Emmerich/Rees. Wegen des Sturmtiefs Zeljko hat die Stadt Emmerich am Samstagnachmittag die Veranstaltung Emmerich im Lichterglanz abgesagt. Das Stadtfest am Sonntag wird hingegen wie geplant über die Bühne gehen. Start ist um 11 Uhr. Die Feuerwehr hatte am Samstag etliche Sturmeinsätze. Von Markus Balser

Die Entscheidung, die Konzerte im Rheinpark und das Höhenfeuerwerk auf dem Rhein, zu dem Tausende Zuschauer erwartet wurden, abzublasen, war nach einer Krisensitzung gefallen. "In einem gemeinsamen Gespräch mit Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt und Veranstalter haben wir um 15.30 Uhr beschlossen, alle geplanten Aktivitäten für den Samstag abzusagen. Die amtlichen Unwetterwarnungen waren leider so, dass wir insbesondere im Rheinpark nicht ausschließen konnten, dass herabfallende Äste Menschen in Gefahr bringen", schrieb Bürgermeister Johannes Diks am Samstagnachmittag in einer Mitteilung.

Zumindest das Feuerwerk soll zu einem späteren Termin nachgeholt werden, der allerdings noch nicht feststeht. Das heutige Stadtfest beginnt um 11 Uhr mit Hansefest, Kram- und Kunsthandwerkermarkt sowie dem Fest der Kulturen, dem Büchermarkt auf dem Rathausvorplatz. Ab 12 Uhr: verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt. Im Rheinpark: 13.30 Uhr, "Ratequiz 1,2 oder 3"; 15.30 Uhr: Rafael de Alcalá. 18 Uhr "6 Richtije". Um 16 Uhr startet zudem der historische Hanseumzug auf der Rheinpromenade.

Währen des Sturms hatte die Feuerwehr in Emmerich und Rees am Samstag etliche Einsätze. Die Löschzüge Haldern und Millingen rückten zur Wertherbrucher Straße und zur Raiffeisenstraße aus, wo jeweils ein umgestürzter Baum die Straße blockierte. Beide Bäume wurden zerkleinert und fortgeräumt. Danach wurde der Löschzug Rees zur Weseler Straße gerufen, wo ein Baum auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Auch dieser Baum wurde zersägt und abgetragen.

Wenig später wurde in Empel ein drohender Sturmschaden begutachtet. Die Einsatzkräfte erkannten aber, dass von dem Baum keine Gefahr ausging, und mussten nicht tätig werden. Ganz ähnlich war die Situation auch in Emmerich.

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