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Emmerich
VdK unterstützt Förderkreis Kriegskinder

Emmerich. Mediziner hielten eindrucksvollen Vortrag über ihre ehrenamtliche Arbeit.

Die Dankbarkeit und manche Äußerungen der Kinder sind der Lohn für die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Förderkreises Kriegskinder in Emmerich. Auf die Frage was er später werden möchte, antwortete Alijan aus Afghanistan: "Bürgermeister von Emmerich".

Alijan war im Emmericher Spital von der Truppe Ehrenamtlichen an seiner Hand operiert worden, eine Operation, die in seiner Heimat nie hätte stattfinden können. So wird ihm wieder die Chance auf ein normales Leben ermöglicht.

Der Sozialverband VdK in Emmerich öffnete für zahlreiche Interessierte jetzt seine Türen für ein Referat von Frau Dr. med. Heike van Kronenberg und Dr. med. Heinz Grunwald über die Arbeit im Förderkreis Kriegskinder. Beide konnten im letzten Jahr 16 Kindern mit Behandlungen helfen. Im Mittelpunkt steht die medizinische Versorgung von Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten, die vom Friedensdorf in Oberhausen an verschiedenen Stationen sowie an den Förderkreis Kriegskinder in Emmerich vermittelt werden.

Der Förderkreis Kriegskinder finanziert sich aus Beiträgen seiner mehr als 200 Mitglieder und aus Spenden. Ärzte und Pflegepersonal versorgen die Kinder unentgeltlich. Der Verein trägt die Kosten für Medikamente und OP-Material, während das Emmericher Willibrord-Spital für alle übrigen Kosten eines medizinischen Eingriffs aufkommt.

Aufgabe des Vereins ist auch, dass diese Kinder wieder in der eigenen Heimat bei der Familie zurückgebracht werden. Wer den Förderkreis unterstützen möchte, kann sich etwa beim VdK-Ortsverband Emmerich an jeden Mittwochnachmittag ein Anmeldeformular für eine Mitgliedschaft beim Förderkreis Kriegskinder oder im Internet unter www.foerderkreis-kriegskinder.de besorgen. Übrigens: Eine solche Mitgliedschaft kostet zwei Euro im Monat.

Quelle: RP
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