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Rees
Verdienstmedaille für den gebürtigen Reeser Heiner Meurs

Rees. Heiner Meurs ist mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Damit wurde der gebürtige Reeser für sein ehrenamtliches Engagement in seiner Wahlheimat Swisttal bei Bonn geehrt. Bei der Verleihung im Siegburger Kreishaus des Rhein-Sieg-Kreises lobte die stellvertretende Landrätin Notburga Kunert unter anderem Heiner Meurs' Einsatz für den Erhalt einer Fachwerkscheune aus dem 18. Jahrhundert im Ortsteil Ollheim und deren Umbau zum Begegnungs- und Tagungsraum. Zudem habe er sich für die Restaurierung einer 250 Jahre alten Barock-Orgel von Christian Ludwig König eingesetzt und mit der Konzertreihe "Sonntags um 5" ein Kulturangebot von überregionaler Bedeutung geschaffen. Von Michael Scholten

Betont wurden auch seine Verdienste als Geschäftsführer des Landesverbandes Nordrhein der Gesellschaft zur Förderung des Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Unterrichts (MNU) und im Verband der Biologen, Biowissenschaftler und Biomediziner (VBIO). Für die Ehrung war Heiner Meurs von der Landtagsabgeordneten Ilka Freifrau von Boeselager (CDU) vorgeschlagen worden. Swisttals Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner überreichte ihm bei der Feierstunde auch den Swisttal-Teller und nannte seine Arbeit "identitätsstiftend" für die Bürger der Gemeinde.

Seine niederrheinischen Wurzeln hat Heiner Meurs nie vergessen. "Die paradiesische Kindheit und Jugend in Groin und Umgebung hat mich geprägtt", sagt der Pädagoge. "Ich pflege meine Freundschaften aus jener Zeit, zum Beispiel durch die Teilnahme an Klassentreffen, außerdem wohnt mein Bruder Gisbert mit seiner Familie in Haldern."

Heiner Meurs wurde am 21. März 1948 in Haus Aspel geboren. Mit zwei Brüdern und einer Schwester wuchs er auf dem elterlichen Bauernhof in Groin auf. Sein Vater Heinrich war politisch aktiv und Bürgermeister von Groin. Nach dem Besuch der Volksschule in Rees besuchte Heiner Meurs das altsprachliche Progymnasiums in Burlo und das Staatliche Gymnasium in Emmerich. Dort machte er 1968 Abitur. In Bonn studierte er, legte das 1. Staatsexamen ab und war Referendar für das Lehramt am Gymnasium mit den Fächern Biologie, katholische Religionslehre und Latein. Danach unterrichtete er zwei Jahre am Erzbischöflichen Gymnasium St. Ursula in Brühl und mehrere Jahrzehnte am Helmholtz-Gymnasium der Stadt Bonn.

Heiner Meurs war viele Jahre im Reiterzug des Bürgerschützenvereins Rees aktiv, bis er 1977 endgültig nach Swisttal zog. Im selben Jahr heiratete er Waltraud Schmitz. Das Paar hat zwei erwachsene Söhne und fünf Enkelkinder.

Seit 1994 ist Heiner Meurs im Kirchenvorstand der Gemeinde St. Martinus Ollheim aktiv und deren geschäftsführender Vorsitzender.

Quelle: RP
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