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Rees
Vergiftete Hunde: Weiter ist große Vorsicht geboten

Rees. Für viel Verunsicherung sorgen aktuell die Todesfälle bei Hunden, die Rattengift gefressen haben. Wie berichtet, hatte in Haldern ein Mischling vermutlich vergiftetes Toastbrot gefressen. Jetzt war ein Hund aus Rees gestorben, der das Gift im Bereich Queckvoor aufgenommen hatte.

Tierärzte raten zu großer Vorsicht. Auf jeden Fall solle man Hunde im Moment zur Sicherheit anleinen. Sogar ein Maulkorb könne nicht schaden.

Auch im Internet wird eifrig diskutiert. Ein Hundebesitzer riet hier allen, bei ersten Anzeichen sofort zum Tierarzt zu gehen. Dadurch seien zwei Hunde gerettet worden, die bei einem Ausflug nach Duisburg Gift gefressen hatten. Wie sehr das Thema bewegt, zeigt auch die RP-Abstimmung bei der Frage des Tages. Hier gaben 68 Prozent an, Angst um ihre Vierbeiner zu haben.

Der kleine Parkplatz an der Wertherbrucher Straße ist bei Hundehaltern ein beliebter Punkt, um von dort in den Wald zu gehen. Vielen war in letzter Zeit aufgefallen, dass viel Toastbrot in dem Bereich lag. Vermutlich hat der Mischling ein solches Brot gefressen, das dann auch das Gift enthielt.

Kritik gibt es auch an der Stadt. Mitarbeiter wären noch in dieser Woche an dem Parkplatz gewesen. Tüten mit Abfall hätte aber niemand mitgenommen. Abgesehen davon, dass das nicht umweltfreundlich sei, bestehe die Gefahr, dass Hunde den Inhalt fressen. Die Stadt wies die Vorwürfe zurück. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Mitarbeiter Tüten stehen lassen", so Bauamtsleiterin Elke Strede.

(zel)
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