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Emmerich
Verkauf des Michaelheims erst im nächsten Jahr

Emmerich. Die Verhandlungen über den Verkauf der kirchlichen Immobilie an die Stadt sollen Anfang nächsten Jahres aufgenommen werden. Von Markus Balser

Der geplante Verkauf des Michaelheims an der Gerhard-Cremer-Straße in Speelberg lässt noch auf sich warten. Wie Pfarrer Bernd de Baey der RP auf Anfrage mitteilte, sollen erst Anfang nächsten Jahres die Verhandlungen aufgenommen werden.

Grund für die Verzögerung war offenbar die Frage, ob die Stadt oder die Emmericher Baugenossenschaft als Käufer auftreten soll. Jetzt ist klar: Es wird die Stadt sein.

Wie berichtet, war die Stadtverwaltung an die Seelsorgeeinheit St. Christophorus herangetreten und hatte angefragt, ob sie die Immobilie zur Unterbringung von vier bis fünf Flüchtlingsfamilien kaufen könne. Nachdem sich die Nutzer des 1963 mit viel Eigenleistung gebauten Hauses damit einverstanden zeigten, gaben auch der Speelberger Kirchausschuss und der Kirchenvorstand von St. Christophorus im September Grünes Licht für den Verkauf, auch um ein Signal angesichts der Flüchtlingsproblematik zu setzen, wie es damals hieß.

Die verschiedenen kirchlichen Gruppen, die bislang noch nicht aus dem Speelberger Jugendheim ausgezogen sind und eine neue Bleibe gefunden haben, können laut Pfarrer de Baey solange in dem Gebäude bleiben, bis es nicht mehr im Besitz der Kirche ist. Betroffen ist jedoch nur noch ein kleiner Teil der Gruppen. Wann sie ausziehen, hängt natürlich vom Verlauf der Gespräche ab. Pfarrer de Baey geht jedoch davon aus, dass der Verkauf dann auch zeitnah erfolgen wird.

Neben dem Geld, das dafür investiert wird, muss die Stadt noch etwa weitere 100.000 Euro in den Umbau des Hauses stecken, damit es auch von den Familien genutzt werden kann.

Quelle: RP
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