| 00.00 Uhr

Emmerich
Von der Hilfskraft zum Facharbeiter

Emmerich: Von der Hilfskraft zum Facharbeiter
Michael Köster (l.), Obermeister der Bauinnung, und mit Hans Willi Janssen (3.v.li.) Chef des Bauunternehmens, überreichte dem Jubilar Andreas Berendsen eine Urkunde. FOTO: Flintrop
Emmerich. Seit 25 Jahren arbeitet Andreas Berendsen für die Baufirma Köster. Jetzt wurde der Niederländer vom Obermeister der Innung, Michael Köster, der gleichzeitig auch sein Chef ist, ausgezeichnet.

Sein Steckenpferd sind Pflasterarbeiten. "Das beherrscht Andreas Berendsen wirklich wie kaum ein anderer", lobt ihn sein Kollege Carsten Janssen. Jetzt wurde der Niederländer vom Obermeister der Bauinnung im Kreis Kleve, Michael Köster, der auch gleichzeitig dessen Chef ist, mit einer Urkunde ausgezeichnet. Denn der 53-jährige Mitarbeiter gehört nun schon seit 25 Jahren zur Köster-Mannschaft.

Damals kam er als ungelernte Hilfskraft ins Unternehmen. Im Laufe der Jahre arbeitete sich der jetzige Jubilar dann zum Facharbeiter hoch.

Das Unternehmen, das seinen Sitz an der Landwehr hat, gibt's übrigens schon seit 1966. Gegründet wurde es damals von Franz Köster. Heute leiten dessen Sohn Michael und Hans Willi Janssen, beide als Geschäftsführer, den Baubetrieb. Die Belegschaft umfasst heute 38 Mitarbeiter, die in einem Radius von gut 100 Kilometer schwerpunktmäßig im Hochbau tätig sind - nur nicht in den Niederlanden, wie Mitarbeiter Carsten Janssen sagt.

Gebaut werden Ein- und Mehrfamilienhäuser ebenso wie Industrie-Gebäude. So gehört die Emmericher Chemiefabrik KLK zu den Kunden, aber eben auch viele private Auftraggeber. Tätig war das Bauunternehmen Köster unter anderem auch bei der Erweiterung der Dialyse-Station am St.-Antonius-Hospital in Kleve, bei der Erweiterung des Finanzamtes Dinslaken, beim Neubau des Kirch- und Glockenturmes der Heilig Geist Gemeinde in Emmerich und beispielsweise bei Verblendarbeiten an Schloss Moyland, um nur einige Projekte zu nennen.

Die aktuelle Auftragslage der Baufirma sei gut, es könnte aber natürlich noch besser laufen, heißt es seitens des Betriebes, der trotz des "Winterschlafes im Baugewerbe alle Mitarbeiter beschäftigt". Im Großen und Ganzen gehe es der Firma besser als so manchem Mitbewerber, sagt Carsten Janssen.

Und natürlich bildet der Betrieb auch aus. Ist doch einer der beiden Chefs selbst Obermeister der Bauinnung im Kreis Kleve. Da geht man mit gutem Beispiel voran. So lernen zurzeit drei junge Leute in dem Emmericher Unternehmen, und zwar die Berufe Maurer sowie Stahl- und Betonbauer.

(rey)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Emmerich: Von der Hilfskraft zum Facharbeiter


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.