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Rees
Vor dem Rheintor: Pachtvertrag steht

Rees: Vor dem Rheintor: Pachtvertrag steht
Freut sich über ein weiteres gastronomisches Angebot in Rees: Bürgermeister Christoph Gerwers bei der Begrüßung zum Unternehmerabend mit der Kreis-WfG. FOTO: Stade
Rees. Unternehmerabend: Bürgermeister Gerwers kündigt Fortschritt in der Reeser Gastronomie an.

Die "Alltagsmenschen" - jüngste Skulpturenausstellung in der Rheinstadt - wurde auch für die örtliche Gastronomie zu einem besonderen Erfahrungsschatz. "Unsere Stadt entwickelte mit ihnen eine unglaubliche Anziehungskraft", brachte es Bürgermeister Christoph Gerwers nun beim Unternehmerabend mit der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve auf den Punkt.

Auch vor dem Hintergrund der an neue Grenzen gestoßenen Gastronomie vor Ort freue sich Gerwers darüber, dass sich auf dem Gelände "Vor dem Rheintor" etwas tue. "Der Investor hat einen Pachtvertrag mit einem Betreiber geschlossen. In diesen Tagen werden wir durch einen angekündigten Besuch im Rathaus Weiteres erfahren", sagte Gerwers vor gut 40 interessierten Firmenchefs im Bürgerhaus.

Durchaus erleichtert wirkte der Erste Bürger der Stadt, als er seinen Gästen die positive Entwicklung des Gewerbesteueraufkommens näherbrachte. Hatte er noch beim Unternehmerfrühstück mit der Kreis-WfG düstere Wolken am Reeser Himmel sehen können, so glaubt der Bürgermeister nunmehr an das Erreichen des Haushaltsansatzes von 4,6 Millionen Euro.

"Als echte Chance" empfindet die Stadt Rees die Entwicklung rund um das Thema Betuwe. "Vielleicht werden mit dieser Entwicklung die lästigen Bahnübergänge verschwinden", schürte Gerwers eine Erwartungshaltung auch bei den anwesenden Unternehmern.

Das Thema Flüchtlinge beschäftigt seit Monaten die Region und ihre Bürger. In der Stadt Rees wurde in den vergangenen Wochen dafür gesorgt, dass die Unterbringungsbedingungen der Flüchtlinge und Asylbewerber verbessert wurden. Am Melatenweg sieht das dritte Holzständerwerk-Haus seiner Fertigstellung entgegen. Das alte Bundeswehrareal wurde für das Land Nordrhein-Westfalen mit einem Investment von 6,35 Millionen Euro zur Zentralen Unterbringungseinrichtung umgebaut und dürfte bald an einen Betreiber übergeben werden. Kurzum: Dem großen Druck sei man angemessen begegnet.

Sehr gut scheint es nach den Formulierungen von Bürgermeister Gerwers beim örtlichen Ausbau zum "schnellen Internet" zu laufen. "Um die Zukunft für Privatpersonen oder Unternehmen nicht zu verpassen, hoffen wir, dass die Deutsche Glasfaser alle, wirklich alle Siedlungsgebiete in Rees mit schnellem Internet nach den FTTH-Verfahren versorgt", so Gerwers. Zum Abschluss werde man die Nachfragebündelung für Rees-Innenstadt umsetzen.

Mit einer Einladung der besonderen Art wartete dann Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers auf. Ergänzend zum Hauptvortrag des Abends lud er Interessierte ein, einen für die Teilnehmer kostenfreien Workshop "Der richtige Mix für den öffentlichen Unternehmensauftritt" zu besuchen. Das Praxisseminar liefere eine persönliche Einschätzung zum aktuellen Marketingauftritt des Unternehmens, mache erste gemeinsame Pressemitteilungen möglich und biete die Chance, sich über etwa zwei bis drei Stunden mit dem eigenen Profil zu beschäftigen.

Anmeldungen zum Praxis-Workshop bei Wirtschaftsförderer Heinz Streuff unter Tel. 02851 51164

Quelle: RP
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