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Rees
Was kommt nach der Schule?

Rees: Was kommt nach der Schule?
Esther Beckmann gehört die Apotheke am Stadtgarten. Sie informierte natürlich über Pharmazie. FOTO: Markus van Offern
Rees. Jugendliche aus der Jahrgangsstufe 9 des Gymnasiums erhielten Informationen aus erster Hand über unterschiedlichste Berufe. Von Monika Hartjes

Auf die Frage, was sie mit dem Begriff "Apotheke" verbinden, meinten die Schüler des Gymnasiums Aspel: "Medizin, Medikamente, Traubenzucker und Beratung." Dass der Beruf des Apothekers aber noch mehr beinhaltet, darüber informierte Esther Beckmann, Inhaberin der Apotheke am Stadtgarten, am Montag die Gymnasiasten der Jahrgangsstufe 9.

"Das ist ein kurzes, praxisnahes Studium mit vielen naturwissenschaftlichen Inhalten. Man ist in vier Jahren fertig." Außerdem sei der Beruf sehr frauenfreundlich. Sie habe das Studium gleichzeitig mit der Erziehung ihrer Drillinge gut geschafft und sich mit 28 Jahren in Rees selbständig gemacht.

Seit 2004, damals noch in kleinerer Form, finden die Berufsinformationstage in Aspel statt. "Mitarbeiter aus Betrieben und Unternehmen, darunter auch schon mal ehemalige Schüler, stellen Berufe vor", erklärte Sebastian Janzen, Lehrer für Deutsch und Erdkunde und am Gymnasium Aspel zuständig für Studium- und Berufsorientierung.

Neben dem Apothekerberuf wurden auch der Polizeiberuf, die Karrierechancen bei der Bundeswehr, Berufe in der Stadtverwaltung und im Finanzamt sowie der Lehrerberuf vorgestellt. Udo Schaale informierte über den Versicherungskaufmann, Stefan Fink über Berufe in der Telekommunikations-/IT-Branche und Martin Liesen, ehemaliger Aspel-Schüler, über seine Tätigkeit als Arzt.

Weitere Berufsfelder waren unter anderem Rechtsanwalt, Bankkaufmann/frau, Bauingenieur und Bewährungshelfer.

In jeder Schulstunde konnten die Schüler die "Berufe wechseln", um möglichst viel zu erfahren. "Da war viel Neues für mich dabei, eine gute Aktion", meinte Julius Biewer, der besonders die Bundespolizei interessant fand. Manche Berufe stelle man sich ganz anders vor, sagte Rahel Hübers, die aber schon weiß, was sie werden möchte. "Landwirt, wir haben zuhause einen Hof."

Dagegen weiß Anna Ehringfeld noch gar nicht, welchen Beruf sie erlernen möchte. "Da ist so eine Informationsveranstaltung eine gute Sache", sagte die 15-Jährige.

Am Dienstag haben die Schüler dann die Möglichkeit, sich in verschiedenen Betrieben vor Ort zu informieren. Neben der Stadtsparkasse, den Rheinischen Kliniken in Bedburg-Hau und der Deutschen Giessdraht können in diesem Jahr zum ersten Mal auch Probat, Kao und der Rhein-Waal-Terminal besucht werden.

In der 10. Klasse absolvieren die Schüler ein zweiwöchiges Praktikum in Betrieben, in der Qualifikationsphase finden regelmäßige Sprechstunden der Agentur für Arbeit im Gymnasium statt.

Quelle: RP
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