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Rees
Wasserfester Ferienspaß in Haldern

Rees. Über 60 Kinder verbringen seit Mittwoch abwechslungsreiche Tage an der Lindenschule.

Eigentlich ist ja heute der große Tag: "Die Mädchen und Jungen haben das Holzschiff selbst gebaut. Heute findet die Wasserschlacht statt", kündigten im Vorfeld Hanni Peters und Benedikt Kosel das Highlight dieser Woche an. Die beiden leiten den ökumenischen Ferienspaß für die Halderner Kinder - und die zeigten sich an den ersten beiden Tagen absolut wasserfest. Denn trotz beschwingter südamerikanischer Musik, die den Schulhof der Lindenschule beschallte, regnete es wie aus Kübeln. "An beiden Tagen, seit wir hier gestartet sind", schmunzelten die Leiter in der offenen Kinder- und Jugendarbeit der katholischen Kirche in Haldern ebenso wie der Jugendleiter der evangelischen Kirchengemeinde, Benedikt Kosel.

Der 28-Jährige war gerade erst von einer sonnigen Ferienfreizeit mit 20 jungen Leuten von der spanischen Costa Brava heimgekehrt - "Und gleich hier in den Regen eingetaucht. Während die beiden Leiter zwischendurch im Betreuerzelt bei Kaffee und Keksen die Stellung hielten, aber auch die Kinder zum Durst löschen alle möglichen Tee-Sorten angeboten bekamen, tobten die meisten im Regen. Ob klatschnass und barfuß auf der Hüpfburg, beim Fußball spielen, beim Tanzen zu Salsa-Klängen unter Anleitung, beim Werkeln mit Schreiner Jan van Bergen am Holzschiff oder im Zelt: Alle waren zufrieden.

"Das hier im Zelt ist die Kreativ-Abteilung", erklärte Melanie. Die 22-Jährige, eine von fast 20 jungen Betreuer(innen), die ehrenamtlich dabei sind, zeigte auf die kleinen Kunstwerke: Wackersteine und Gläser, die mit Mosaiksteinchen beklebt wurden, oder das Fertigen von Freundschaftsbändern. "Hier machen Jungen wie Mädchen gerne mit", sagte sie.

Beim schlechten Wetter tauchten fast nur Ältere auf. "Die jüngeren Kinder sind dabei, wenn's schöner wird", prophezeite Hanni Peters.

Etwa heute, am spanischen Tag, bei dem bei südeuropäischer Musik getanzt und gelacht und Paella serviert wird. Da tummeln sich auf dem Schulhof bestimmt bis zu 120 Mädchen und Jungen zwischen sechs und zwölf Jahren.

Der Ferienspaß, den Hanni Peters nun schon seit fast 20 Jahren begleitet, geht übrigens noch bis Dienstag, immer von 14 bis 18 Uhr - außer am Wochenende. Finanziert wird er vom Kreis Kleve.

(remy)
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