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Kommentar
Weniger Theorie ist manchmal mehr

Emmerich. Was helfen Workshops und Bürgerbeteiligungen, Konzepte und Masterpläne, wenn danach nichts passiert?

Die Macher vom Seifenkisten-Spektakel auf dem Eltener Berg sind ein Beispiel dafür, dass ein Ort nur dann lebendig ist und Anziehungskraft ausübt, wenn sich Privatleute engagieren. Das Rennen begann als Spaß an der Freud'. Im fünften Jahr schaffen die Veranstalter es vielleicht, 50 Fahrer an den Start zu holen. Eine tolle Sache!

Der Masterplan für Hochelten sieht vermutlich kein Seifenkisten-Rennen vor. Aber ebenso wie die andere Privatinitiative in Elten, die dazu führen wird, dass das alte Waldhotel wieder aktiviert wird, braucht es manchmal eben weniger Theoretiker als vielmehr Menschen mit Leidenschaft.

PS: In Emmerich feilen sie bald an einem "Integrierten Stadtentwicklungskonzept".

CHRISTIAN.HAGEMANN @RHEINISCHE-POST.DE

Quelle: RP
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