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Rees
Wenn Miraculix den Zaubertrank anrührt . . .

Rees. Die "Frauenpower-Damen" der kfd Haffen begeisterten ihr Publikum in der vollbesetzten Schützenhalle. Von Sabrina Geerts

Die Haffener Frauen, die inzwischen für ihre Mottodekoration bekannt sind, hatten sich in diesem Jahr besonders ins Zeug gelegt. "Asterix und Obelix" war das Thema. Dazu passend wurden viel Holz und Hinkelsteine in die Halle geschafft und ein riesiger dampfender Kessel aufgestellt, an dem Anke Schudlich als Druide Miraculix den Zaubertrank anrührte, der den Frauen als Begrüßungstrunk gereicht wurde. Die Moderation übernahm Bärbel Hermsen als Gallierhäuptling Majestix.

Die Frauen feuerten ein wahres Sketchfeuerwerk ab. Unter anderem schlüpfte Gertrud Nissing in die Rolle der Kultfigur Professor Grzimek und stellte den Gästen aus allen Dörfern und Gemeinden der Umgebung "ein Exemplar einer aussterbenden Rasse" vor - einen Raucher.

Larissa Hillen brachten ihren Mann, gespielt von Ilka Bolz-Jauer, wegen eines "lebensgefährlichen Männerschnupfens" gleich in die Notaufnahme, wo Dr. Manu van Dijk ihn direkt in den OP befördern ließ.

Bei den Waschweibern bekam so manch einer im Dorf sein Fett weg. Um ihr Einkommen zu erhöhen, setzten die Waschfrauen in diesem Jahr auf Werbung. Eine ganze Reihe wirklich lustiger Slogans für Haffner Geschäfts- und Privatleute sorgten im Saal für reichlich Lacher und viel Applaus.

Auch Prinz Marvin wurde nicht verschont. Er wurde zum Dirigent der Haffener "Piggy-Sisters" erkoren. Die Frauen stellten dabei einen Chor aus Schweinchen dar, der etwas durcheinandergeraten ist. Der junge Prinz musste die Tierchen anstupsen und den Text des vergleichsweise uralten Schlagerklassiker "Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt" in die richtige Reihenfolge bringen. Sehr zu Freude der Damen im Publikum, die in der Masse wesentlich textsicherer waren als der Prinz.

Zahlreiche Gruppen hatten Tänze einzustudiert, die dem Publikum gefallen haben. Auch hatten die kfd-Frauen selbst eine Tanzdarbietung auf die Beine gestellt. Sie modernisierten das klassische Fahnenschwenken vom Schützenfest und sorgten damit für Begeisterung bei Brudermeister Hugo van Bebber, gespielt von Magret Metner.

Quelle: RP
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