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Emmerich
Weselerin kocht beim "Perfekten Dinner"

Emmerich. Montag um 19 Uhr wird Manuela (43) aus Wesel mit ihrer Familie vor dem Fernseher sitzen und "Das perfekte Dinner - Wer ist der Profi?" einschalten. Denn da ist sie selbst zu sehen als eine von fünf Kandidaten der Koch-Doku von Vox (bis 3. Juni, täglich 19 Uhr). Einer oder eine der fünf ambitionierten Hobbyköche ist ein echter Profi. Getarnt als "ganz normaler" Amateur mischt er oder sie sich unter die Runde und setzt im Kampf um den mit 5000 Euro dotierten Sieg alles daran, unerkannt zu bleiben.

Ob Manuela tatsächlich ihre Brötchen als Profiköchin verdient, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Auf jeden Fall gibt sich die Weselerin als angebliche "Erzieherin" aus, die in Dinslaken eine Großtagespflege-Gruppe für U3-Kinder leitet. "Ich möchte, dass die Kinder täglich gute Dinge aus frischen Zutaten essen, die ich zubereitete", sagt Manuela, die in Flüren mit ihrer Tochter (16) und ihrem Verlobten lebt. Ob das mit der Pflegegruppe stimmt? Sie lächelt nur. Ein Blick in ihre Küche verrät: Da hat jemand richtig Ahnung vom Kochen. Denn Herzstück der Küche ist ein fünfflammiger Gasherd.

Das Menü, das Manuela ihren vier Gästen in der Sendung serviert, lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Als Aperitif gibt's einen Minz-Mojito. Bei der Vorspeise - einer langsam bei unterschiedlichen Temperaturen gegarten Poularde im Rapunzelbett mit Kokosschaum - ist einiges schief gelaufen. Kann das einem echten Koch passieren? "Klar", sagt Manuela. Auch bei der Hauptspeise ist nicht alles so gelaufen wie gedacht. Die Kalbsbäcken, die sie gebraucht hätte für "Fisch in Fleisch verwandelt mit Reisbällchen im Algensee" an, waren nicht so schnell aufzutreiben. Stattdessen gab's nur Rinderbacken. Na ja, und die Nachspeise - Pudding aus Chia-Samen mit Schokosplitter - hat nicht allen wirklich gemundet...

(kwn)
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