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Rees
Zu Fuß am Niederrhein: WDR drehte erneut in Rees

Rees. Der Westdeutsche Rundfunk könnte langsam in Erwägung ziehen, in Rees ein Außenstudio zu eröffnen: Im August war die Rheinstadt gleich dreimal prominent in der "Lokalzeit Duisburg" vertreten, einmal gab Bürgermeister Christoph Gerwers Informationen zu den Bürgermeisterwahlen im Kreis Kleve, später hielten WDR-Kameras die Einweihung der Reeser Flutmulde und des neuen Stadtbades fest. In dieser ersten September-Woche war die "Lokalzeit Duisburg" erneut in Rees zu Gast: Im Rahmen der Reportage-Reihe "Offroad", in der sich Chadia Hamadé in fünf Tagen ohne Geld und Auto von Kranenburg bis Duisburg vorkämpft, spielten zwei Folgen in Rees.

Beide sind im Internet weiterhin in der WDR-Mediathek aufrufbar. Am Dienstag war zu sehen, wie Chadia Hamadé in Kalkar eine Fahrgemeinschaft mit einem freundlichen Ehepaar bildete und über die Rheinbrücke nach Rees kam. Damit sie nicht erneut im Zelt schlafen musste, bot ihr Rainer van Laak eine Übernachtung auf dem Fahrgastschiff Stadt Rees an. Im Gegenzug musste die WDR-Frau aber den neuen Staubsauger ausprobieren und Ordnung aufs Schiff bringen.

Ihr Abendessen erhielt sie gegen kleine Reinigungsdienste im Döner-Imbiss am Markt, wo sie mit anderen Gästen und Mitarbeitern um 19.30 Uhr auch die "Lokalzeit Duisburg" schaute. Am nächsten Morgen hieß es, bei einem bildstarken Sonnenaufgang über dem Rhein: Leinen los! An Bord der Stadt Rees nahm Kapitän Rainer van Laak seinen geldlosen Passagier mit nach Xanten und ersparte Chadia Hamadé viele Wanderkilometer. Darüber beschwerte sich denn auch ein WDR-Zuschauer im Live-Blog zu "Offroad": Die Reihe trage zwar den Untertitel "zu Fuß querfeldein durch die niederrheinische Landschaft", aber "da wird alles angehalten, was einen Motor und Räder hat".

(ms)
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