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Erkelenz
200 Gießkannen für Erkelenzer Friedhöfe

Erkelenz: 200 Gießkannen für Erkelenzer Friedhöfe
Brachten gestern die Gießkannen nun zum Zentralfriedhof (v.l.): Stefan Heinrichs, Leiter Grünflächenamt, Hildegard Fischer (Grünflächenamt), Jürgen Koslowski (Baubetriebshof), Bürgermeister Peter Jansen, Initiator Hermann Klauth und Ansgar Lurweg, Technischer Beigeordneter der Stadt Erkelenz. FOTO: Anke Backhaus
Erkelenz. Auf Initiative von Hermann Klauth, Inhaber von "Blumen mit Pfiff", hat die in Köln ansässige Rheinische Treuhandstelle für Dauergrabpflege kostenlos 200 Gießkannen für die städtischen Friedhöfe zur Verfügung gestellt. Von Anke Backhaus

"Friedhöfe sind Orte der Erinnerung. Heute haben sie vielfach parkähnlichen Charakter. Und wer die Gräber pflegt, der braucht Wasser für Blumen und Pflanzen", stellte Bürgermeister Peter Jansen fest und nahm sogleich eine der vielen violetten neuen Gießkannen in die Hand. 200 Stück hat die Stadt Erkelenz bekommen. Auf Initiative von Hermann Klauth, Inhaber von "Blumen mit Pfiff" an der Roermonder Straße, hat die Rheinische Treuhandstelle für Dauergrabpflege Köln der Stadt Erkelenz diese Gießkannen kostenlos für die städtischen Friedhöfe zur Verfügung gestellt.

Rund 69.000 Gräber werden unter dem Dach der Rheinischen Treuhandstelle gepflegt. Klauth: "Viele Menschen schließen noch zu Lebzeiten Verträge ab, um die spätere Grabpflege sicherzustellen. Die Rheinische Treuhandstelle verwaltet das Geld, kontrolliert auch, wie die Gräber gepflegt werden." Klauth und seine Mitarbeiter sind auf diesem Sektor vielfach im Einsatz und erhält dann Geld von der Rheinischen Treuhandstelle. Die Gießkannen, so erklärte gestern Hermann Klauth, stammen aus der Kampagne "Es lebe der Friedhof". Diese Aktion wolle den Menschen die Friedhofskultur näher bringen. Klauth: "Friedhöfe sind meist innerstädtisch gelegen und somit gut erreichbar. Sie sind zu Orten der Begegnung und Kommunikation geworden." Friedhöfe dürfe man daher nicht aus den Augen verlieren, betonte Klauth.

Die Gießkannen, die eben den Service für die Bürger auf den Friedhöfen verbessern sollen, tragen nicht nur eine besondere Farbe, sie haben auch die Aufschrift "Friedhofsgießkanne" und "Leben braucht Erinnerung". Zudem ist dort auch die kostenfreie Servicenummer der Rheinischen Treuhandstelle für Dauergrabpflege zu lesen, damit sich Interessierte informieren können.

Bürgermeister Peter Jansen und Technischer Beigeordneter Ansgar Lurweg dankten Hermann Klauth: "Gerade in der jetzigen Zeit, wo der Wandel hin zu neuen, insbesondere pflegefreien Urnengrabstätten immer mehr zunimmt, ist es wichtig, auch die traditionellen Bestattungsformen weiter zu pflegen und unsere Bürger bei dieser Aufgabe zu unterstützen", sagten Jansen und Lurweg übereinstimmend.

Quelle: RP
 
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